Spirit TV Podcast – der Podcast für deine Seele

Wie der Verlust ihres Mannes sie zu tiefstem spirituellen Wissen führte

Spirit TV

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In dieser Folge des SpiritTV Podcasts spricht Host Wiebke Gottschalk mit Carmen Ahrens darüber, wie wir unser wahres Potenzial erkennen und wieder mehr Vertrauen ins Leben finden können. Es geht um Persönlichkeitsanalysen, Astrologie, emotionale Heilung und darum, warum Vergebung ein wichtiger Schlüssel ist, um alte Belastungen loszulassen und den eigenen Lebensweg wirklich zu leben.

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SPEAKER_02

Und dann bin ich mit 28 Witwe geworden. Und damit ja sehr früh. Und da hat sich natürlich alles geändert. Alles wurde anders. Und da sind all meine Fragen wieder hochgekommen. Wer sind wir? Wo gehen wir hin? Wo kommen wir her? Was ist der Sinn des Lebens?

SPEAKER_00

Herzlich willkommen zu einem neuen Spirit TV Podcast, ja, dem Podcast für deine Seele. Und heute habe ich wieder einen ganz, ganz besonderen Gast bei mir, die liebe Carmen Arens. Und zwar, ja, gibt es Menschen, die folgen ihrem Ruf und sie ist eine davon. Ja, erzähl doch mal, liebe Carmen, wie du in die Spiritualität gekommen bist und wie dein Weg so war. Es ist mega spannend. Schön, dass du da bist. Herzlich willkommen. Halleluja!

SPEAKER_02

Meine liebe Wiebke, ich freue mich, dass du mich eingeladen hast zu diesem Podcast. Bin ich wirklich, fühle ich mich wirklich geschmeichelt, ja, ganz ehrlich. Und ich finde das super, dass ich jetzt mit dir hier in diesen Austausch gehen darf. Ja, meine Spiritualität, das ist immer so eine Frage. Ich bin quasi damit schon geboren, ja. Wie gesagt, ich habe mir schon als Kind Fragen gestellt, die mir niemand beantworten konnte. Und auf meiner Reise hatte ich dann eben diese Möglichkeiten, mir peu à peu diese wunderbaren Fragen, die mir wichtig waren, auch beantworten zu können. Das war natürlich eine echte Reise. Als ich bin quasi, wenn ich das mal so erzählen darf, als ganz kleines Kind, da war mein drittes Auge offen. Und das hat wirklich wehgetan, abends im Bett. Das hat gedreht und gedrückt. Da habe ich mir gewünscht, dass das weggeht. Und das ging dann auch weg. Später habe ich die Tanten beobachtet, wie sie ihre eigenen spirituellen Sachen gemacht haben. Die haben Karten gelegt, da habe ich durch Schlüsselloch geguckt. Also das begegnete mich, mir schon immer auf meinem Weg.

SPEAKER_00

Also du hattest das auch in deiner Kindheit und deine Verwandten, die waren also auch auf diesem spirituellen Weg und haben Karten gelegt und das war immer schon so und ich fand das natürlich spannend, ja.

SPEAKER_02

Und die haben gependelt und wenn irgendjemand schwanger war, dann wurde gependelt, was wird es denn? Also das war zu meinen Zeiten üblich und alles hinter vorgehaltener Hand. Darüber wurde nicht gesprochen und es gab immer eine Frau im Dorf, die dann Warzen weggepustet hat und wie es so war. Wir in der DDR, das war ja verpönt, wir durften ja sowas nicht machen. Und als ich dann 17 war, dann hatte ich eine Begegnung mit einer wirklich sehr weißen Frau. Sie ist eine Berlinerin gewesen, die lebt nun leider auch nicht mehr.

SPEAKER_00

Boah, dieser war gerade hier anwesend, ich merke das gerade.

SPEAKER_02

Die Elfriede, die Elfriede, ja. Und die hat mir dann endlich auf das Kartenlegen professionell gezeigt. And we have gemeinsam eben wirklich viele, viele Abend verbracht. Und damals mit Skatkarten noch, das war ja so das übliche, ja, der Lernement und sowas war weit weg von mir. Also we have mit Skatkarten also, alles angeguckt. Yeah, da war ich 17 and then I was with 28 Witwe geworden. And damit, yeah, sehr früh. And da hat sich natürlich alles geändert, alles wurde anders. And da sind all my Fragen wieder hochgekommen. Wer sind wir? Wo gehen wir hin? Who kommen wir her? Was ist der Sinn des Lebens? And da wurde das natürlich intensiver. Da habe ich mich dann wirklich intensiv damit auseinandergesetzt. Dachte dann immer so, alle die an Gott glauben, können selig sein. Ich hatte diese Verbindung damals noch nicht. Dann kam die Wende. Und da haben wir natürlich richtig viel Zugang bekommen, ja, zu wissen. Und da fing das dann an. Ich habe dann ab 1990 alle möglichen Ausbildungen gemacht, war zu sämtlichen Seminaren. Also ich habe gehungert danach und habe dann bin dann wirklich diesen Weg gegangen. Und mein größter und bester Weg war natürlich meine vedische Ausbildung. Ich habe acht Jahre im Bhakti-Yoga verbracht.

SPEAKER_00

Das ist mega, ja.

SPEAKER_02

Ja, war in Indien, habe dort meine Pilgerreisen gemacht, so richtig. Eben nicht als Tourist, sondern wirklich im Sari, so wirklich durch die Landschaft geführt.

SPEAKER_00

Ja, aber da kriege ich Gänsehaut. Und war denn dein Umfeld? Also das heißt, dein Umfeld war ja schon immer so. Das heißt, du hattest das nie, dass irgendwie jemand da dich schräg angeguckt hätte oder gesagt hätte, was macht sie jetzt da auf diesem spirituellen Weg? Oder gab es da trotzdem mal auch so, ja, nicht Anfeindungen, aber so Leute, die das nicht verstanden haben?

SPEAKER_02

Denen begegnest du ja immer, aber alle, die mich kannten, die wussten schon, die kamen, das ist so eine, weißt du. Und als ich dann mit meinem Sari auch hier in Deutschland rumlief, da waren sie alle skeptisch. Was macht die da? Ist die in der Sekte? Oder was macht die da eigentlich? Aber das war eigentlich, diese Zeit war meine höchste spirituelle Zeit. Alle meine Fragen wurden mir beantwortet. Ich habe quasi das Srimat Bhagavadam studiert, die Bhagavad Gita, und das begleitet mich natürlich bis heute.

SPEAKER_00

Ach, wie spannend, ja. Und das kann man ja auch Jahre lesen. Ja, ich mache ja auch gerade die Yoga-Ausbildung, also diese Aufbauausbildung, da haben wir auch gerade die Bhagavad Gita dran gehabt. Und ich finde, da kann man ja, bis man das überhaupt versteht. Und wenn du es dann nach ein paar Jahren nochmal liest, dann ist es wieder, dann verstehst du es immer wieder auch anders und so mega spannend.

SPEAKER_02

Richtig. Als ich noch Schülerin war, da habe ich meiner Freundin immer die Frage gestellt. Ich sage, Claudia, sag, wo sind wir überhaupt? Ich habe in Leipzig damals gewohnt. Wir sind jetzt hier in Leipzig. Leipzig ist in DDR, DDR ist in Europa, Europa auf der Erde, die Erde im Universum. Und wo ist das Universum? Also diese Fragen habe ich mir damals schon gestellt. Das war für mich irgendwie schon immer ein Thema. Und durch die vedischen Schriften sind mir diese Fragen wirklich beantwortet worden. Ich habe quasi die globale Übersicht bekommen.

SPEAKER_00

Das ist mega spannend. Und wie siehst du das jetzt heute so? Wo ist die Erde? Ich meine, das ist ja alles so unendlich. Immer wie man sagt, so dieses schwarze Loch, wo es dann nicht weitergeht oder alles ist ein Nichts. Für mich ist immer so, dass auch früher gewesen, als Kind konnte ich mich da auch immer so ein bisschen hochbeamen in dieses Nichts. Und in dem Nichts ist aber auch wieder alles ja drin. Das ist so Unendlichkeit.

SPEAKER_02

Genau, also unser begrenztes Gehirn kann das ja gar nicht erfassen. Und deswegen gibt es halt immer Möglichkeiten, uns das halbwegs einfach zu erklären. Also wir sind quasi, unser ganzes System ist in einer Hülle drin, wir sind in einem kleinen Universum. Gibt es noch viel größere, ja. Und unser Universum ist außerhalb der spirituellen Welt. Also das, manch einer denkt sich jetzt, was erzählt Ihnen jetzt, ja. Also wir sind in einem materiellen Universum und da ist halt Brahma der Erstgeborene. Und wie gesagt, darin befindet sich alles. Wir sind im ständigen Wandel, es werden auch ständig neue Planeten geboren. Und ich sage immer, der Kreator kreiert uns Kreaturen. Ich bin ja so begeistert von unserer Sprache. Also alles ist in allem und es findet sich auch im Kleinsten findet sich das Größte.

SPEAKER_00

Ja, genau. Das ist so, ja, genau, es ist unendlich und man kann es nicht greifen. Und dann noch wieder auch das Ego dazwischen und was unser Ego so macht und wenn wir aus dem Ego rausgehen, was dann so passiert, ja, das ist mega spannend. Und das ist ja dann auch so ein bisschen deine Aufgabe. Als was siehst du, deine Aufgabe hier auf der Erde oder mit den Menschen zu arbeiten?

SPEAKER_02

Also, ich liebe die Menschen. Und ich bin dann Mitte der 90er Jahre auch Vegetarierin geworden. Also auch die Liebe zu den Tieren hat sich mir eröffnet. Ich liebe quasi alles, was mich umgibt. Ich bin sehr dankbar und achtungsvoll versuche ich mit den Dingen umzugehen. Und das möchte ich halt gern weitergeben. Diese Herzenswärme, die Herzensliebe, sich zu trauen, sein Herz zu öffnen für all die Dinge, die uns umgeben. Und das natürlich mit ganz viel Freude. Wir brauchen nicht im Schlucksseil sein, ja. Das Göttliche ist Freude. Das ist natürlich gibt es jeden Charakter, das ist schon klar. Und ich bin mehr diejenige, die lustig durch die Welt geht, egal was kommt, die auch den spirituellen Weg eher auf der humorvollen Seite so geht.

SPEAKER_00

Das spürt man bei dir, ja.

SPEAKER_02

Mit Freude und Leichtigkeit. Das ist mein Weg, Freude und Leichtigkeit, ja.

SPEAKER_00

Und das steckt ja direkt dann auch an. Das ist wirklich so. Ich glaube auch, dass du den Menschen alleine, wenn die dich sehen oder auch auf Sendungen, ich habe eben auch schon gesagt, ich beobachte dich immer auf Sendung und das ist direkt so eine Schwingungserhöhung einfach durch deine Energie. Das spürt man einfach. Das ist sehr, sehr schön.

SPEAKER_02

Genau, genau. Also ich mache ja auch meine Rituale, meine spirituellen, ja, und nehme die Energie natürlich mit, mit in die Sendung und versuche natürlich, das dann auch nach außen zu geben. Ja, denn wir teilen das ja. Und gebe natürlich mein Wissen weiter, wie es kommt. Ich habe ja nun, bin ja erfüllt von Wissen und das möchte ich natürlich auch teilen und weitergeben für die, die es haben möchten.

SPEAKER_00

Oder brauchen. Oder brauchen. Und was ist so der tiefste Schmerz aktuell, den du immer wieder siehst, vielleicht auch bei deinen Kunden, was ist im Moment gerade so dieses tiefste Problem oder die tiefste Herausforderung gerade in der jetzigen Zeit, in der heutigen Zeit?

SPEAKER_02

Ja, das ist eine gute Frage. Das sind oftmals, also mehrere Dinge meistens, die so übereinander gestapelt sind. Aber was ich finde, ist eine wichtige Sache, die emotionale Freiheit, nicht so gefangen, sich zu fühlen in Gedanken und Emotionen, sich da frei zu machen davon. Und dieser Weg ist natürlich am Anfang auch schmerzhaft, sich zu verabschieden von Gewohnheiten, von gewohnten Gefühlen. Aber das lohnt sich, wenn man diesen Weg geht, diesen Weg, es ist nicht nur die äußere Freiheit, sondern auch die innere Freiheit. Und das ist das, worum es letztendlich auch geht. Also für mich, ja. Innere Freiheit. Und dann kommt man in so einen Gleichklang, ob gut oder schlecht, ja.

SPEAKER_00

Nicht werten, dieses Nicht-Bewerten, Beobachten auch.

SPEAKER_02

Beobachten, auf jeden Fall. Werten ist immer so eine Sache, ja. Wenn wir bewerten, sind wir schon bewertet, ja. Also ja, dann sage ich willkommen im Club.

SPEAKER_00

Ja, ja, das ist, und das ist gar nicht so leicht. Das ist auch dieser spirituelle Weg ist nicht leicht. Auch wenn du den so leicht so wiedergibst, ich glaube, du hattest bestimmt auch mal schwierige Phasen, wo du dir eben deine Themen auch angeguckt hast. Da hast du eben gerade gesagt, das loszulassen und das ist nicht leicht. Das tut weh, diesen Weg zu gehen.

SPEAKER_02

Es tut insofern weh, weil das Loslassen von gewohnten, ich sag mal, Gefühlen und Emotionen, meistens hängt es ja daran, das ist eigentlich das Schmerzhafte, also aus meiner Sicht, diesen Gedanken, auch die Gedanken loszulassen, weil das ist quälend. Und da hat jeder die Möglichkeit, also wenn ich sage, ich möchte das nicht, ich möchte leicht und locker leben, ich möchte das Angenehme, das Schöne Leben, dann bin ich auch diejenige, die dann diesen Weg geht und ich helfe natürlich vielen dabei, dass sie auch in diese Freiheit kommen. Und das Schöne ist, in der wenischen Astrologie, ja, um da mal kurz drauf zu kommen, die Persönlichkeitsanalyse, die finde ich spektakulär, ja. Also da kannst du wirklich sehen, was bringst du aus dem alten Leben mit, was sind deine Aufgaben hier, wo sind deine Potenziale versteckt, ja, also und wie die Beziehung zu den Eltern, Kindern und was so alles ist, ja. Also ich bin ja ein absoluter Fan davon.

SPEAKER_00

Und das bietest du natürlich auch an, da kommen die Kunden auch und dann machst du diese ganzen astrologischen Sachen auch, ne?

SPEAKER_02

Genau, das ist das, was ich dann eben auf den Lines mache, ja, dass ich so zu mir kommt, da die astrologische Beratung, ich mache die jetzt nicht im TV, weil es sind meistens doch tiefere Sachen und dann auch hier mit der Technik ist mir persönlich zu aufwendig. Ich bin froh, wenn das so funktioniert, weißt du, mit den zwei Kameras. Und außerdem bekomme ich eh dann die Informationen für meinen Kunden. Und da finde ich das im TV mit den Karten und mit dem, wie so ist, finde ich einfach spitzenmäßig. Ich finde das gut. Und die Astrologie, die mache ich dann zu Hause in einem geschlossenen Rahmen. Ja, und das hat sich bewährt bei mir.

SPEAKER_00

Bei mir hat sich das so bewährt. Ja, ja, das fühlt sich auch gut an. Und da kannst du auch viel tiefer reingehen. Und gibt es so eine Beratung, ja, da gibt es bestimmt viele, die dich ganz viel berührt haben, so in deiner ganzen Laufbahn. Du machst das ja auch schon sehr lange, aber gibt es vielleicht so eine Sache oder so eine ganz besondere Beratung, wo du sagst, boah, das war für mich sehr, sehr besonders.

SPEAKER_02

Die besonderen Beratungen sind für mich immer die, wenn Menschen kommen, die sich auch weiterentwickeln möchten. Und wenn wir dann so diesen Aha-Effekt haben, wenn wir gemeinsam dann durch die Tiefen gehen. Meistens sind das Menschen, die selber gerade durch tiefes Leid durchgehen, ja, und sie dann aufzufangen und mitzunehmen und eine Hoffnung zu geben, also gefüllt, Hoffnung gefüllt, Hoffnung erfüllt, mit wirklich guten Werkzeugen, mit denen sie dann auch arbeiten können und weiterkommen und vorankommen. Also das ist schon das. Also es geht ja immer oft um die Liebe, sich zutiefst geliebt zu fühlen, um dann auch in gute Partnerschaften reinzugehen. Also wie gesagt, das ist so das, was ich am liebsten mache. Und natürlich, wenn möglich, die Anbindung an das Göttliche, bei mir ist es Krishna, ja, jeder hat ja einen anderen Zugang, auch Jesus Christus ist mein Favorit, auch Mutter Maria, ja, wie sie alle so sind, da gibt es keine Trennung bei mir. Aber jemanden dann auch so einen Zugang zu ermöglichen, das finde ich auch super, ja.

SPEAKER_00

Und arbeitest du jetzt nur über Coachings oder hast du auch so Energiearbeit, sodass du auf der Liga arbeitest oder so Fernübertragungen machst oder dass die Leute auch zu dir kommen und du arbeitest so auf der Liga oder ist es nur so ein energetisches?

SPEAKER_02

Also das Einzige, was ich energetisch mache, ist tatsächlich Energieübertragungen, den Energiebooster, den ich auch auf Sendung anbiete. Ich habe ja auch die Brana-Ausbildung, ja, also ich arbeite quasi nicht am Körper, ja, nur im Energiefeld. Ja, dazu an dem Körper zu arbeiten, das ist nicht meine Berufung, da gibt es andere Spezialisten dafür.

SPEAKER_00

Ja, aber das andere ist ja, das geht ja, diese Astrologie, da ist ja alles drin. Da ist ja wirklich alles drin.

SPEAKER_02

Genau, also da, wo ich, was ich mir hier auf die Fahne geschrieben habe, da wo ich persönlich nicht weiterkomme, ja, schicke ich die Menschen wirklich dahin, wo ich sage, geh mal zur Familienaufstellung, ja, nach Bertellinger, Bewegung der Seele, oder geh mal zum Arzt, der könnte dir hier weiterhelfen. Also ich bin nicht die, die die Leute an sich bindet, sondern auch sagt, geh mal dort und mach mal das.

SPEAKER_00

Das finde ich auch ganz wichtig, weil es gibt ja auch andere Dinge da draußen. Das finde ich immer wirklich richtig auch wichtig, dass du das so nochmal sagst.

SPEAKER_02

Genau, alles miteinander verbinden.

SPEAKER_00

Ja, genau, das ist wirklich richtig, richtig schön. Ja, und ja, was würdest du sagen, diese Berufung war ja bei dir schon sehr stark dann auch ausgeprägt. Woran können die Menschen, die uns jetzt hier vielleicht zusehen, die Zuschauer, können die auch erkennen, habe ich jetzt auch eine Berufung oder bin ich da richtig in meinem beruflichen Weg, wenn man da jetzt nicht so diesen Zugang von Anfang an hatte, wie es bei dir so war?

SPEAKER_02

Also entweder man holt sich wirklich Hilfe und lässt sich mal astrologisch beraten. Wirklich, da sieht man die Potenziale und sieht auch das, was diese spirituelle Entwicklung, ob das mitgegeben ist, ja, nein, ja. Also das kann man wirklich sehr gut sehen. Ansonsten kann man es auch trainieren, davon abgesehen. Diese Feinsinnigkeit, man kann es wirklich trainieren, wenn jemand Karten legen lernen möchte, ja, auch da gibt es Methoden, über diesen Weg zu gehen. Letzten Endes könnte es jeder, der sich angebunden fühlt. Also jeder.

SPEAKER_00

Ja, und gibst du da so Methoden auch mit? Kannst du vielleicht, gibt es da irgendwas, was du jetzt so hier erzählen kannst, was die vielleicht gleich mal ausprobieren können, oder die jetzt hier zuschauen, so diese Anbindung, wie kommt man in diese Energie rein?

SPEAKER_02

Genau, eine Sache finde ich besonders wichtig, das ist die Vergebung. Die Vergebung löst, also was so wichtig ist, wir müssen da erstmal hingucken, ja, uns das ansehen, bevor wir es erlösen können. Und da habe ich so eine tolle Erlösungsformel. Ich sage das mal jetzt bezogen auf meine Mutter, ja, und da kann man jeden Namen da reinsetzen. Und ich finde das spektakulär und spitzmäßig, ja. Meine liebe Mama, ich vergebe dir von ganzem Herzen. Und ich bitte dich um Vergebung von ganzem Herzen. Ich vergebe mir von ganzem Herzen. Ich liebe dich. Ich liebe mich. Und ich achte unser aller Schicksal.

SPEAKER_00

Boah, richtig schön, ja. Das merkt man schon direkt, wie das so durchfließt von der Energie. Das macht ja gleich was. Und dann muss es auch immer wieder frei sein, vom Kanal her. Gibt es da auch was? Also, du hast ja da auch so deine Techniken, hast du so auch so Rituale, die du wirklich jeden Tag machst? Du arbeitest ja auch mit vielen Menschen jeden Tag, dass du dich irgendwie energetisch reinigst oder gibst du es einfach nach oben ab und sagst, ich habe diesen Schutz oder machst du Rituale?

SPEAKER_02

Also ich habe ja einen Altar, ist klar. Wenn jemand so arbeitet, ich verehre Krishna, dann habe ich Narashamaya und Ganesha.

SPEAKER_00

Oh ja, Ganesha liebe ich auch, die Energie.

SPEAKER_02

Der ist auch hier, ja? Ja. Ganesha, Buddha, also wenn du, Jesus, wenn du in mein Zuhause kommst, ja, da wirst du dann, da siehst du alle. Die sind alle da. Für mich leben sie, ich führe meine Gespräche in der Küche. Bei mir habe ich Jesus Christus ganz groß, ganz präsent. Wenn irgendwelche Dinge sind, dann gehe ich hin zu ihm und sage, du wüsst was, so und so und so ist das. Und dann kriege ich wirklich meine Antworten. Ich muss da jedes Mal drüber lachen.

SPEAKER_00

Ja, ist schön.

SPEAKER_02

Ich habe so einen Kochblock in der Mitte der Küche und dann renne ich da drum rum und amüsiere mich köstlich. Also, wie gesagt, wir können das locker und leicht nehmen. Ich mache natürlich mein Ritual, in dem ich dann om Kishavaja Namaha, Omnarayanaya, Namaha, Omatavaya Namaha, dann opfer ich halt Blumen, Wasser und Räucherware täglich. Also das sind so Sachen, die sind einfach so eingefleischt. Das Hare Krishna, Maha Mantra täglich, Hare Krishna, Hare Krishna, Krishna, Krishna, Hare Hare, Hare Rama, Hare Rama, Rama Rama, Hare Hari. Das ist das große Maha Mantra, das führt halt zur materiellen Befreiung. Also wie gesagt, das findet man noch alles hier in der Bhagavad Gita.

SPEAKER_00

Ja, die Mantren sind ja sehr, sehr wirkungsvoll. Also ich merke das auch immer, wenn ich zum Beispiel so die Räume reinige, auch so dieses Skyatri-Mantra, zum Reinigen, wenn man das alleine singt im Haus, dann ist es ein anderes, wenn man räuchert und das noch sinkt, eine ganz andere Schwingung.

SPEAKER_02

So ist es. Da kennst du dich ja dann auch sehr gut aus. Du hast ja hinter dir auch diesen schönen Buddha, ja, den. Und das ist ja, verbreitet ja wirklich immer eine schöne Energie, ja. Und wenn wir uns damit verbinden, ja, mit unserem Herzen, die Seele ist eh verbunden, dann kommen wir auch in diese Freude, in diese Liebe, in diese Herzlichkeit. Und ja, alles ist hier halt auch möglich auf der Erde, die Burger. Wat Gita, du weißt ja, wie sie beginnt, auch mit dem Kampf.

SPEAKER_00

Mit dem Kampf, genau, und das ist der Kampf, ja, der Lebenskampf oder wie man es beschreiben kann. Das ist ja so dieses, das ins Leben zu übertragen, in dieser Kampfsituation. Am Anfang, wo ich das gelesen habe, habe ich so gedacht: Boah, was hat das jetzt damit zu tun, bis man das erstmal versteht und das so übertragen kann auch. Sehr, sehr spannend, ja.

SPEAKER_02

Genau, letztendlich geht es auch darum, dass jeder eben auch sein Dama erfüllt, seine Lebensaufgabe. Das Dama, was wir so mitbringen, im neunten Haus übrigens, ja, in der Weddischen Astrologie kann man es sehen. Also und das ist eben auch beschrieben, auch der Werdegang, was so ein Leben bedeutet als Mensch, ja. Weil wir haben ja ein Bewusstsein, was die Tiere halt nicht haben in dieser Form wie wir.

SPEAKER_00

In dieser Form, ja. Ja, sehr spannend. Also das ist wirklich mega, mega spannend. Ja, und den Sari ziehst du ihn auch noch so an in deinem Privaten. Also bist du im Privaten genauso wie die Zuschauer dich kennen, so die Kramen, wie sie dich da sehen oder bist du privat auch anders?

SPEAKER_02

Nee, so wie ich hier bin. Den Sari ziehe ich nicht mehr so oft an, eher selten, weil ich bin nicht so die Sari-Frau, muss ich ehrlich sagen. Das liegt wahrscheinlich daran, wir sind ja so traditionell. Wir sind halt hier in unseren Breiten so ein bisschen, weißt du, guck mal, ich habe Leo an, ich stehe halt auf sowas, ja, und ziehe halt gerne so moderne Sachen an. Der Sari sehr traditionell steht eigentlich jeder Frau. Sobald eine Frau so ein Sari an hat, sieht die immer sehr, sehr hübsch aus. Aber für mich ein bisschen unpraktisch. Das sind ja sieben Meter Stoff, die du dir um den Körper... Und dann nochmal hier drum. Es ist für Indien sehr praktisch. Also es ist ein sehr heißes Land, es ist außerordentlich praktisch. Du bist immer angezogen und du bist auch geschützt durch den Sari und da erfüllt er wirklich seinen Zweck und ist eine wunderschöne Bekleidung. Aber für mich wäre das hier ein bisschen unpraktisch, um mein Leben hier zu führen. Passt doch nicht zu mir. Ich bin nicht so der Typ dafür.

SPEAKER_00

Und hast du, was hast du für Hobbys außerhalb jetzt dieses Berufs oder ist es so, dass du, man wird das ja dann auch. Man lebt ja diesem Beruf und man isst es dann, glaube ich, auch den ganzen Tag. Oder hast du auch Hobbys, die man jetzt gar nicht von dir so erwarten würde, wo du nochmal so ein ganz anderer Mensch bist?

SPEAKER_02

Mein Hobby ist meine persönliche Weiterentwicklung. Ist wirklich so. Darum dreht sich alles. Ich bin ja noch in einem riesigen Gesundheitsnetzwerk. Also ganzheitlich, das ist so mein Thema, ganzheitlich sich zu sehen, auch im gesunden Körper, weil in einem guter Geist braucht man im gesunden Körperzeug. Ja. Das ist unser Fahrzeug hier. Und da sollten wir sehr darauf achten, dass der gesund gehalten wird. Und das gehört halt einfach, und das ist so mein Thema. Da dreht sich bei mir alles drum, gesunde Ernährung, Vitalstoffe, gute Gedanken, gutes Mindset, also all das, ja, führt sich zusammen und das macht dann die Kabeln aus.

SPEAKER_00

Ja, sehr schön. Ja, ja, sehr, sehr gut. Sehr, sehr gut. Ja, das ist toll. Ich sage das auch immer, ich merke das auch beim Yoga, wenn man jeden Tag das Yoga auch praktiziert, das macht auch was mit einem. Und dann bist du automatisch auch so, dass du eine gesunde Ernährung hast und dass du einfach darauf achtest. Und das macht ja auch so eine Art, es ist schon auch so eine Art Sucht, sich dann einmal so am Tag so durchzubewegen.

SPEAKER_02

Genau, Sucht kommt von Suche.

SPEAKER_00

Ja, Suche meistens nach Liebe, wenn man sucht oder Sucht hat, genau. Aber es ist so einfach auch so ein schönes Gefühl, wenn man den Körper so mitnehmen kann. Mir hat das auch immer so gefehlt, weil dieses Körper, Seele, Geist, sagt man ja auch. Und sonst, wenn man Energiearbeit macht, ist Seele, Geist, aber der Körper, der gehört halt auch dazu, wie du sagst, unser Raumschiff, unser, ne?

SPEAKER_02

Richtig, unser Raumschiff, mega.

SPEAKER_00

Und das brauchen wir einfach, um hier zu sein und da sich drum zu kümmern.

SPEAKER_01

So ist es, das stimmt. Ja, das ist ganz wichtig.

SPEAKER_00

Ja, richtig, richtig schön. Ja. Und was meinst du, wie kann man jetzt so diese spirituelle Seite auch im Alltag leben, ohne sich da ganz drin zu verlieren oder nur noch das zu machen oder alles zu interpretieren? Vielleicht ist ja auch oftmals so ein bisschen, dass sich Leute da drin auch verlieren.

SPEAKER_02

Tja, da muss ich direkt mal nachdenken. Also es ist wichtig, dass wir uns immer erden, ja, dass wir uns immer dessen bewusst sind, wer wir hier sind. Dazu helfen Freunde, Familie, hilft oft dabei, ja, auch Menschen, die mal eine ganz andere Ansicht haben, das hilft auch, ja. Das auch zu akzeptieren, andere Ansichten, andere Meinungen auch einfach mal sich anhören, nicht abtun. Also wichtig, dass man immer auch geerdet bleibt, eine gute satonische Basis, ja. Saturn steht für Wahrhaftigkeit und hier so in seiner eigenen Wahrhaftigkeit zu bleiben. Es nutzt überhaupt nichts, wenn man so Muschepupů und so als Oberflieger durch die Gegend rammelt, dann ist man auch am Ziel vorbeigeschossen, sage ich immer.

SPEAKER_00

Ja, so ist es. So ist es, so ist es wirklich. Dieses Geerdetsein und dieses Natürliche und Authentische und dieses, und auch das wirklich eben auch zu leben. Das nicht nur erzählen, sondern auch wirklich das Machen. Und das spürt man bei dir, dieses Authentische, dass du das auch wirklich so lebst mit dieser Freude, weil sonst könntest du es gar nicht so rüberbringen, weil es einfach so da ist.

SPEAKER_02

So ist es. Und ich liebe Freude unendlich. Wirklich.

unknown

Ja, ist so.

SPEAKER_00

Und was hat dich persönlich am meisten verändert, so auf dem Weg in dieser ganzen Zeit, vielleicht auch, wo du in Indien gelebt hast, oder auf dem ganzen Weg so bis jetzt?

SPEAKER_02

Also, ich sag mal, mit dem Tod meines Mannes, da ging es eigentlich so richtig. Das war so der Obereinschlag in meinem Leben, ja. Und eigentlich, damit hat sich vieles verändert. Also wir kriegen im Leben immer so Einschläge, nennen wir es mal so, die dazu führen, dass wir uns wandeln, dass wir tiefer nachdenken, dass wir aus der Oberflächlichkeit rausgehen, dass wir Verantwortung übernehmen für uns selbst, ganz wichtig, ja. Wenn wir uns immer nur darauf verlassen, dass wir immer in Gemeinschaft sind, ja, wir müssen auch für uns selbst Verantwortung übernehmen und auch davon ausgehen, dass wir auch mal alleine dastehen.

SPEAKER_00

Das ist wichtig, genau, dass man dann dieses Fundament hat oder diese Stärke hat. Da fängt es ja eigentlich erst an. Wer bist du, wenn du alles verlierst? Genau.

SPEAKER_02

Genau so ist es, ja. Und dieses Vertrauen wirklich in sich aufzubauen, ich glaube, das ist ein ganz wichtiges Fundament, Vertrauen zu sich und zu dem Leben, das man lebt. Es geht immer weiter, ja. Und Vertrauen habe ich von meiner Mutter eigentlich mitgekriegt. Wir sind als Kinder zehnmal umgezogen. Und es ging immer weiter. Es ging immer weiter. Und da habe ich dieses Vertrauen quasi schon mitbekommen. Und genau, immer weitermachen, niemals aufhören. Das, was dir am wichtigsten ist, einfach dranbleiben. Und sich das von niemandem und nichts wegnehmen lassen.

SPEAKER_00

Ja, sehr schön. Aber geht mein Herz auf, wenn du das so sagst. Ja, ja, das ist wirklich so. Ja, wunderbar. Wunder, wunderbar. Ich freue mich, dass du heute da warst und auch deine Energie hier so ein bisschen versprüßt zu den Zuschauern. Und ich glaube, da ist ganz, ganz viel drin, was die so mitnehmen können. Und nochmal wirklich ein ganz, ganz herzliches Dankeschön an dich. Und ja, du hast noch so den letzten Satz, den darfst du sagen. Was möchtest du den Zuschauern so mitgeben noch?

SPEAKER_02

Naja, der passt zu mir. Das ist so ein Satz, der ist quasi von einer Großmutter zur nächsten übertragen worden. Und ich bin ja mittlerweile auch Großmutter, darf den auch weitergeben. Ich bin sogar schon Urgroßmutter, wenn ich geraten darf. Die Urenkelin, die ist genau am gleichen Tag geboren, wie ich Geburtstag habe. Halleluja! Hat das nicht ein Omen? Also, jetzt kommt der Satz. Pass auf. Schön gut zuhören. Also, lebe glücklich, lebe froh, was kommen soll, kommt sowieso.

SPEAKER_00

Ja, genau so ist es. Ja, in diesem Sinne, ganz lieben Dank fürs Zusehen, liebe Zuschauer. Und lasst uns ein bisschen Liebe da, ne, liebe Karmen. Sie können unter dem Video kommentieren. Wir werden euch antworten. Wenn ihr Fragen habt, dann schreibt uns gerne bei YouTube unter dem Video. Der Podcast ist ja auch noch woanders zu hören. Und ja, alles Liebe und bis zur nächsten Folge. Tschüss.

SPEAKER_02

Ganz lieben Dank, alles Liebe für euch.

SPEAKER_01

Halleluja!