Spirit TV Podcast - Spiritualität, Astrologie & Bewusstsein

Karma hat eine Regel, die kaum jemand kennt | Dagmar de Gari

Spirit TV

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In dieser Folge des SpiritTV Podcasts spricht Wiebke Gottschalk mit Dagmar de Gari über Zeitlinien, Karma und die Frage, wie stark wir unsere Zukunft wirklich beeinflussen können. Dabei geht es um Intuition, spirituelle Entwicklung, freies Entscheiden und warum wahres Wachstum nicht durch Karmaauflösung, sondern durch eigene Erfahrungen und Erkenntnisse entsteht.

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SPEAKER_00

Ich glaube auch nicht an Karma-Auflösungen oder sowas. Das muss man eigentlich mit sich selber machen. Das denke ich auch. Ja, also mein Karma ist ja dafür da, dass ich etwas lerne. Da kann ich halt einfach hingehen und dein Problem auflösen. Ja, richtig. Was habe ich ihm sonst gelebt hier auf dieser Erde?

SPEAKER_01

Herzlich willkommen zu einem SchöpfTV-Podcast mit der lieben Dagmaregari. Ich freue mich sehr, dass du da bist. Ich freue mich auch, danke. Ja, superschön, dass du meiner Einladung gefolgt bist. Und heute geht es um Zeitlinien, Karma und die Frage, können wir unsere Zukunft wirklich beeinflussen? Du hast ja da so deine eigenen Legetechniken und bist ja auch schon 30 Jahre dabei. Und ich bin ganz gespannt von dir so zu hören, wie dein Werdegang ist, wie das alles sich ergeben hat. Ja, erzähl mal super gerne.

SPEAKER_00

Du weißt ja, wie das ist, das liegt in einem drin. Und irgendwann mal im Laufe des Lebens in bestimmten situations. Damals die Karten gelegt. And ich war total faszinierend. And then wusste ich, dass das irgendwie eine sehr, sehr spannende Geschichte is. And then wohnte ich noch in Düsseldorf and then habe ich noch eine Tarotschule dort besucht. And das war ja noch in den 80er Jahren. Also das war damals überhaupt noch kein Thema. Das war noch weit, weit entfernt von dem, was wir heute alles machen oder was heute alles im Fernsehen zu sehen ist und so. Das war überhaupt noch einfach nur so eine kleine Ecke, die, was keiner interessiert hat, aber ich habe die Tarotschule besucht. Und ja, und dann habe ich immer ab und zu mal so Karten gelegt. Aber das wurde im Laufe der Zeit immer mehr. Dann habe ich mal Bücher gekauft und so weiter. Aber richtig angefangen hat das erst, als ich dann später 39 Jahre alt war. Als es auch mit dem Fernsehen anfing und so, da ging das als richtig los. Dann bin ich erst in die Welt der Spiritualität eingezogen. Und da hat das, da fing das eigentlich erst alles richtig an.

SPEAKER_01

Und auch durch das Praktizieren wird es ja dann immer mehr.

SPEAKER_00

Natürlich, klar. Also das ist ja logisch, wenn du mit mehr Menschen zusammenkommst, dann hast du das Feuer gefangen. Und dann ging es los, ja.

SPEAKER_01

Ja, und empfindest du es auch so, wenn das einmal, genau, wenn das Feuer einmal an ist, dann geht es nicht mehr aus.

SPEAKER_00

Genau, also es ist einfach eine Sache, zu der fühlt man sich hingezogen und da kommt man eigentlich auch nicht mehr raus. Und ich empfinde das auch nicht als Arbeit. Man sagt mal, ja, ich arbeite, aber es ist keine Arbeit. Es ist etwas, was man selber isst, das kennst du bestimmt auch.

SPEAKER_01

Ja, das fließt einfach. Das ist einfach so eine Herzensaufgabe, also eine Berufung. Eine Berufung, genau, richtig. Und diese Spiritualität, hast du die auch schon so in der Kindheit gehabt, dass du gemerkt hast, da ist mehr zwischen Himmel und Erde? Oder kam das wirklich dann erst auf diesem Weg?

SPEAKER_00

Ja, es kam mehr auf diesem Weg. Also als Kind habe ich es eigentlich nicht gemerkt. Nein, eigentlich nicht. Ich erinnere mich auch nicht an Momente oder so. Das eigentlich nicht.

SPEAKER_01

Und vorher dein weltliches Leben und dann dieses Spirituelle, hat dein Umfeld da komisch reagiert?

SPEAKER_00

Ja, auf jeden Fall, ja. Die sind ja auch da so langsam hineingewachsen, die haben das erstmal ein bisschen belächelt, ja. Und dann, als sie merkten, dass es ernster wurde, dann, also ich finde auch, also damals, ich habe ja damals auch Parapsychologie studiert, das fand ich auch total spannend. Und wenn ich das erwähnt habe, wenn ich mal abends in einer Runde war oder so, dann war das abendfüllend. Dann war ich dann derjenige, der Mittelpunkt, und dann musste ich Fragen beantworten und das fanden die alle so spannend. Das ist ja, ich glaube, es ist für jeden spannend eigentlich, ja. Ob man es dann hinterher in seinem Leben umsetzt oder nicht, das ist dann eine andere Sache, ne?

SPEAKER_01

Ja, genau, Parapsychologie, mega spannend. Absolut. Ja, das ist ja schon auch so ein Hang dahin, zu diesem Unsichtbaren und was da wirklich so da ist.

SPEAKER_00

Ja, genau. Ja, damals war das auch so, dass ich auch, natürlich, man sucht sich ja automatisch dann auch die Leute, die dafür auch irgendwie so eine Neigung haben. Und dann bin ich auch oft auf Leute reingefallen, die dann mir so Geschichten erzählt haben, wo ich mir aber heute denke, das kann ja eigentlich gar nicht wahr gewesen sein, weißt du? Also das war damals, aber da war ich natürlich total fasziniert. Ich bin dann eingetaucht in diese Welt und ich fand das so toll und faszinierend. Aber heute denke ich mir, das kann eigentlich gar nicht stimmen, was die mir damals erzählt haben.

SPEAKER_01

Ja, also auch persönlicher Wachstum natürlich, klar. Es gab damals schwarze Schafe, heute schwarze Schafe, das ist immer so eine Sache da. Ja, genau, richtig. Ja, man ist heute schon gefühlt zu hören.

SPEAKER_00

Also man ist, man macht irgendwann mal eine Zeit durch, da fängt man an, das alles zu hinterfragen. Und dann, und das ist auch so ein Quantensprung. Also dann fängt man an, also wenn man durch diese Entwicklung geht, das dauert ein paar Jahre, finde ich, dann merkt dann kann man das auch unterscheiden. Also was ist jetzt Realität und was ist jetzt Spinnerei? Also das schon dann, das merkt man dann schon.

SPEAKER_01

Ja, genau. Also man kriegt dann immer mehr das Gefühl dafür. Und gab es dann auch mal Phasen, wo du so gezweifelt hast, alles hinterfragt hast und gesagt hast, boah, ich lasse das jetzt wieder.

SPEAKER_00

Ja, also das war vor ungefähr so zehn Jahren. Da fing ich wirklich auch an, so ein bisschen so Abstand dazu zu finden. Und irgendwann mal, also ich bin ja auch Karmatherapeutin, also ich habe auch viel mit Rückführungen zu tun gehabt, Hypnose und so. Da habe ich also auch wirklich tolle Sachen erlebt. Das ist auch abendfüllend, wenn ich damit anfange irgendwo, dann wollen alle wissen, wie geht das und so weiter. Und das sind ja Sachen aus dem Unterbewusstsein, die man nicht steuern kann. Aber trotzdem wird da auch sehr viel Humbug mitgetrieben. Und da wird auch sehr viel, da werden auch sehr viele Geschichten erzählt. Und da fing ich an, sehr zu zweifeln. Da habe ich sogar an meiner eigenen Arbeit gezweifelt. Aber irgendwann mal, dann fängt man an, das wirklich herauszusortieren. Und ich glaube, dass ich heute an so einem Punkt bin, also ich lasse mir nicht alles erzählen. Und ich glaube auch nicht an Karma-Auflösungen oder sowas. Das muss man eigentlich mit sich selber machen. Karma, das denke ich auch, ja. Ja, also mein Karma ist ja dafür da, dass ich etwas lerne. Da kann ich halt einfach hingehen und dein Problem auflösen. Ja, richtig. Das habe ich umsonst gelebt hier auf dieser Erde.

SPEAKER_01

Das wäre halt kontraproduktiv. Jeder muss sein eigenes Wachstum. Man kann jemandem was abnehmen und sagen, schlippt, jetzt ist es weg.

SPEAKER_00

Genau, genau. Das ist ja eigentlich, du nimmst demjenigen ja eigentlich eine Chance weg zum Wachstum. Richtig. Und das ist ja dann auch Unsinn. Also Karmaauflösung ist Quatsch. Finde ich, meiner Meinung nach.

SPEAKER_01

Ja, spannend. Ja, und diese ganze Energiearbeit ist halt sehr, sehr schön. Ich glaube, die Menschen werden auch offener Führer, also dafür und spüren auch, dass da mehr ist. Auch beim Kartenlegen siehst du ja auch, du kriegst ja auch deine Infos durch, ist ja eine ganz andere, ganz anderer Input, der noch reinkommt.

SPEAKER_00

Genau, also wenn ich jetzt Menschen das Kartenlegen beibringe, dann führe ich sie zu einem ganz bestimmten Punkt. Und dann müssen die aber ihren Weg alleine gehen. Also auch in dem Webinar. Und dann müssen sie, dann muss ich denen beibringen, dass alles, was sie jetzt gelernt haben an Kartenbedeutung, sie wieder vergessen müssen. Weil man muss ja für sich selber eine eigene Intuition und Bedeutung finden für die Karte. Und das ist ja bei jedem unterschiedlich. Und das ist ja auch gut so. Also ich habe mal mit einer bekannten Kollegin damals, wir haben uns mal zusammengesetzt und wir haben beide Lennarmoor-Karten gelegt. Und so, der eine ist aus dem Raum gegangen, der andere ist geblieben und hat die Karten gelegt. Und obwohl da ein unterschiedliches Bild da war, wir haben genau das Gleiche gesagt. Aber das ist eben genau, das ist die Interpretation, die man halt intuitiv lernen muss. Im Laufe der Jahre auch, finde ich.

SPEAKER_01

Der Kanal, der dann immer gebraucht wird, wo die Infos einfach durchkommen. Richtig, genau, genau. Im Endeffekt ist es ja ein Channel und die Karten sind ein Werkzeug, die uns begleiten. Genau, genau, so ist es. Ja, so empfinde ich es auch. Ja, sehr, sehr spannend. Und dein Vertrauen ist aber die ganze Zeit geblieben, ne, an diese geistige Welt.

SPEAKER_00

Sie ist ja da, natürlich ist sie da. Also das merkt man ja jeden Tag. Wenn ich auch mit Kunden arbeite, dann natürlich spürt man es. Energie ist da, natürlich. Aber ich lasse mir halt keine Spinnereien, Hokuspokus und sowas verkaufen. Das ist, das muss man, also ich zweifle mehr eigentlich, als dass ich zweifle mehr, als das, was ich irgendwie, dass ich einfach so einfach alles annehme.

SPEAKER_01

Es muss schon realistisch sein.

SPEAKER_00

Man muss sehr realistisch sein. Und dann ist es aber auch leider nicht mehr so spannend, wie es am Anfang mal war. Als man so fasziniert war von dieser Welt. Dieses mystische, ne?

SPEAKER_01

Ja, es ist so ein Mittelweg. Ja, es ist so ein Mittelweg zwischen dem und so. Da geht die Energie lang.

SPEAKER_00

Genau, genau. Ja, interessant, ja.

SPEAKER_01

Ja, ist total spannend. Ja, und die private Dagma, bist du so, wie du auch im Fernsehen bist, wie die Leute, dich da sehen, oder gibt es da noch eine andere Art?

SPEAKER_00

Nein, ich glaube nicht. Ich habe darüber lange nachgedacht. Und nein, also ich bin nicht so wie im Fernsehen, um ehrlich zu sein. Also man würde ja denken, dass ich so das Energiebündel bin im privaten Leben, aber das ist eigentlich gar nicht so. Es ist eigentlich eher so das Gegenteil. Also ich habe einen netten Freundeskreis und da bin ich eigentlich immer mehr so ein bisschen so derjenige, der still ist und der zuhört, der die Menschen auf sich wirken lässt und Meinung bildet natürlich auch über die Menschen und so. Und da bin ich, also man könnte vielleicht nach den Sendungen denken, ich wäre so der Mittelpunkt in einer Runde, das ist aber nicht so. Genau das Gegenteil, ja.

SPEAKER_01

Ja, spannend, also eher introvertiert.

SPEAKER_00

Eher introvertiert. Nicht ganz introvertiert natürlich, aber ja, halt nicht so der Wirbelwind wie im Fernsehen. Ja, sehr spannend.

SPEAKER_01

Ich höre das tatsächlich oft, weil die Menschen immer so denken, vor der Kamera, man ist dann so, dieses Outgoing, so, hier bin ich, aber so ist es oft gar nicht. Ja, wie ist es denn bei dir? Bei mir ist das auch so. Ich bin auch eher so zurückgezogen, eher guckt mir das erstmal so an. Auch introvertiert. Ja, definitiv. Ja, das finde ich auch sehr spannend. Und es wird mir auch oft so berichtet.

SPEAKER_00

Interessant. Das hört man auch von Schauspielern, ne? Hört man das auch oft.

SPEAKER_01

Ja, es ist spannend. Ja, und was machst du an so einem perfekten freien Tag für dich? Was hast du für Hobbys?

SPEAKER_00

Ja, also ich inzwischen sind, also meine Familie ist inzwischen mein Hobby geworden, ein ganz wichtiges Hobby. Also ich bin, ich habe sechs Enkelkinder, ja.

SPEAKER_01

Wow!

SPEAKER_00

Von eins bis neun. Ach, das hätte ich gedacht. Ja, und ehrlich gesagt, es ist immer wunderschön, diesen Kindern die Welt zu zeigen. Und wir machen jedes Wochenende, ich versuche auf jeden Fall jedes Wochenende einen Tag, mir freizunehmen und dann gehen wir in Freizeitparks, wir gehen schwimmen. Wir unternehmen halt immer irgendwann, wir gehen bei Erdbeerenflücken jetzt um die Zeit und solche Sachen. Und das ist einfach eine sehr, sehr schöne Zeit, die mich sehr erfüllt. Natürlich, es geht nur am Wochenende, dann unter der Woche. Ich liebe Sport, ja, ich bin sehr, sehr sportlich. Und natürlich auch am Wochenende bin ich auch gerne mit meinen Freunden zusammen. Sehr, sehr gerne. Unternehmen bei irgendwas oder so. Machen Städtereisen und so, ja. Da ist schon einige drin. Sehr schön.

SPEAKER_01

Ja, und magst du uns auch sagen, was du für ein Sternzeichen bist?

SPEAKER_00

Ja, kein Problem. Mir wurde die Spiritualität laut Horoskop auch in die Wien gelegt. Also ich bin Fisch, Aszendent Krebs. Ja, ich habe sehr viel auch im Wasserzeichen so. Aber ja, das, ja, ich bin schon irgendwo ein Fisch, aber irgendwie auch wieder nicht, weißt du? Ich habe meine Freundin gefragt, die Astrologin ist und die mich ja auch ganz gut kennt. Und sie sagt eigentlich, ist ja niemand nur sein Sonnenzeichen. Also niemand ist nur Fisch oder nur Schütze oder so. Das ist ja, man ist ja gemischt. Also das heißt, man wird ja auch beeinflusst vom Aszendenten, man wird ja auch vom mehreren Zeichen. Vom Mondzeichen. Genau, also man wird ja auf jeden Fall beeinflusst, ja. Und dann kommt es auf das Lebensalter an und so weiter. Und man ist nicht immer nur Fisch. Das gibt es nicht.

SPEAKER_01

Ja, ich habe auch mal gelesen, desto älter man wird, desto mehr wird man zum Aszendenten. Und das Mondzeichen spielt ja dann auch noch mit rein.

SPEAKER_00

Genau. Ja, ich finde das Mondzeichen, der Mond ist Skorpion bei mir. Und ich bin Fische im zehnten Haus, das heißt, es ist ja Steinbock. Und das ist der Mond, der, also ich liebe es, so an die Grenzen zu gehen von ganz bestimmten Bereichen, eigentlich in fast allen Bereichen. Und das kann manchmal auch gefährlich sein, ja, finde ich.

SPEAKER_01

Das ist die Tiefe, ne? Die Tiefe von dem Skorpion. Der geht dann wirklich in die Tiefe, genau. Ja, mein Aszendent ist auch Skorpion, ich kenne das so ein bisschen.

SPEAKER_00

Ja, genau, also kennst du das, ja. Interessant, ja. Ja, spannend. Ja, und so beeinflusst uns das. Absolut, ja. Deswegen, also auch die Zuschauer, die, ich finde es einfach irreführend. Das ist ja klar, dass jedes Horoskop ist so selten wie ein Fingerabdruck. Und natürlich sind wir alle unterschiedlich. Das ist das Sonnenzeichen alleine ist eigentlich, ja, es ist zwar da, aber es ist eigentlich nicht das Wichtigste.

SPEAKER_01

Richtig. Es ist alles zusammen, wie wir alle komplett einzigartig sind. So ist es, ja. Oder auch realistisch zu sein.

SPEAKER_00

Absolut. Absolut.

SPEAKER_01

Ja, und in deiner spirituellen Arbeit gibt es da was, was du, wo du dich wirklich immer wieder daran erinnerst, was so ganz, ganz besonders war? Stimmt viele Sachen.

SPEAKER_00

Oh ja, also ich meine, wenn man das so 30 Jahre macht, man hat 150.000, 200.000 Beratungen hinter sich, man hat interessante Menschen kennengelernt. Sehr schöne Geschichten, die totaler Zufall waren. Da muss ich dir eine Geschichte erzählen. Da hat über die Laien eine Dame angerufen, die hat mir eine Geschichte über einen Mann erzählt, sie hat ihn kennengelernt, aber der ist so komisch und so weiter, ja, und dann zieht er sich so zurück und der arbeitet in einem Hotel und der ist irgendwie so seltsam. Und die hat in Saarland gelebt. Und die andere, da habe ich noch einer angerufen, die hat mir genau die gleiche Geschichte erzählt, aber die hat in Hamburg gelebt. Und irgendwann mal denke ich so, so, hä? Und da gibt es doch. Und da habe ich gesagt, sag mal, wie heißt der denn eigentlich? Der heißt so und so. Und die andere habe ich auch gefragt, der heißt so und so. Sag mal, ist das dann da und da? Ja, ja. Ich sage, weißt du was, ich gebe dir jetzt mal eine Telefonnummer und dann führe ich euch zusammen. Krass! Das ist doch ein Zufall. Wir sind 84 Millionen Menschen hier im Land. Also da möchte ich ein Lotto gewinnen, hätte ich gesagt.

SPEAKER_01

Ja, Wahnsinn.

SPEAKER_00

Unwahrscheinlich, oder?

SPEAKER_01

Ja, unwahrscheinlich.

SPEAKER_00

Da gab es doch so viele komische Geschichten, die auch so seltsam waren. Und da könnte ich ja auch wieder so abendfüllen, ja, da waren schon schöne Geschichten dabei. Interessante Menschen, wirklich auch sehr spirituelle Menschen, die auch interessante Schicksale hatten und so, an die ich mich gerne zurückerinnere. Und dann ist es auch schön, wenn nach Jahren mal wieder Menschen anrufen, die so liebevoll mit mir sprechen und sagen, ach, das war damals eine schöne Zeit, du hast mich toll beraten und so. Das sind einfach so schöne Momente.

SPEAKER_01

Ja, so, ich sage aber, es ist so unbezahlbar, diese Arbeit.

SPEAKER_00

Ja, ja, absolut, absolut, ja. Meine Tochter sagt, sie hätte überhaupt nichts dafür übrig, für diese Arbeit. Das könnte sie nicht ertragen, um das Gejammer anzuhören und so. Aber das ist doch kein Gejammer. Ich suhle mich da eigentlich drin. Kennst du das?

SPEAKER_01

Ja, weil die Menschen gehen einfach anders raus, wie sie gekommen sind. Die kommen rein und haben ein Thema, haben ein Problem und man ist einfach so lösungsorientiert und sagt, guck mal so drauf, guck mal von der anderen Seite und dann gehen die raus mit einem Lächeln oder mit einem Strahlen. Wir geben denen ja so das Strahlen wieder zurück.

SPEAKER_00

Ganz genau, ganz genau.

SPEAKER_01

Das bringt uns selber, glaube ich, dann auch wieder zum Strahlen. Das ist einfach nicht verteilen.

SPEAKER_00

Und die beste Lösung ist ja nicht immer die Lösung, die am naheliegenden ist, sondern das ist einfach auch da, wo auch unsere Erfahrung wieder mit reinspielt.

SPEAKER_01

Und das wird dann.

SPEAKER_00

Genau, aber da ist es ja ein Prozess, den die damit machen. Und dann Step-by-Step ist nicht immer gleich der fünfte Schritt die beste Lösung, obwohl es am logischsten ist, weißt du. Richtig, genau.

SPEAKER_01

Und viele wollen ja auch immer einfach nur so eine Pille oder ein Board, eine Lösung. Es geht halt auch oftmals nicht. Man muss den Weg einfach gehen.

SPEAKER_00

Ja, ja. Da habe ich vor zwei Tagen auch jemand angerufen, der sagte, Mensch, ich habe so Liebeskummer, kannst du mir helfen? Nee, ich kann dir nicht helfen.

SPEAKER_01

Man kann dann zuhören, man kann Dinge sagen, aber im Endeffekt muss jeder da durch. Wie wir ganz am Anfang gesagt haben, dieser Wachstum, wir können es keinem abnehmen.

SPEAKER_00

Leider die in diesem Leben ist Wachstum, ne? Wir müssen da durch. Das ist leider das Thema in diesem Leben. Richtig. Genau so ist es.

SPEAKER_01

Ja, sehr, sehr spannend. Ja, kannst du auch abschalten so im Alltag? Also nimmst du dann so die Themen manchmal mit oder sagst du, okay, ich bin jetzt hier in meinem Feierabend und dann ist gut.

SPEAKER_00

Ja, ich habe zur Zeit einen Fall, das ist auch wieder so eine Chemie, die stimmt. Da hat mich mal einer angerufen, die hat mir das Thema erzählt und ich bin da sofort Feuer und Flamme gewesen. Und die spürt das natürlich auch. Und tatsächlich ist es gerade so, dass ich da auch wirklich in meiner freien Zeit, die ich dann habe, darüber nachdenke, hoffentlich meldet er sich oder hoffentlich geht es ihr jetzt nicht schlecht oder so. Also wir haben da irgendwie eine Verbindung und da kannst du nicht einfach abschalten.

SPEAKER_01

Ja, das kenne ich auch, ja. Es ist einfach wie Chemie stimmt. Und wir haben ja auch eine Verantwortung für die Kunden. Ja, absolut, absolut, ja. Ja, das ist auch ein starkes Gebiet, so diese Verantwortung, die man hat, was man erzählt, wie man die auf den Weg bringt und ja, spannend.

SPEAKER_00

Irgendetwas sagen, ach, der kommt schon zurück oder das wird schon alles wieder gut oder ich sehe keine Kündigung und dann werden die Leute davon erschlagen, das ist ja ein Schock dann. Und das finde ich schon, da muss man schon Verantwortung annehmen. Ja, doch, das finde ich schon, ja.

SPEAKER_01

Ja, so ist es. Und energetisch merkst du manchmal, da legt sich ja auch energetisch was bei dir so drauf. Oder machst du Reinigungsübungen?

SPEAKER_00

Also ich reinige mich jeden Tag abends. Und das muss ich machen, weil vor allen Dingen, wir sind ja auch im Fernsehen. Uns schauen so viele Menschen zu, die uns mögen, die uns nicht mögen. Und man weiß ja nie, wie die auch selber arbeiten, vielleicht auch gar nicht arbeiten, aber auch arbeiten und dann hat man ja auch, man ist einfach mit sehr vielen Menschen auch zusammen. Und ich finde es schon wichtig, dass man sich reinigt. In natürlich Meditation oder sowas, irgendwas. Also ich finde es persönlich wichtig, ja.

SPEAKER_01

Oder auch mal ausräuchern. Ich liebe immer Pallo Santo oder. Genau, richtig, genau. Ja, nämlich auch. Ja, das finde ich auch sehr gut. Da merkt man auch direkt, ne, ist alles weg. Absolut, absolut, ja. Ja. Und mit den Engeln mache ich das auch, ne? Mit Michael, so mit den Energien.

SPEAKER_00

Ja, ich arbeite nicht mit den Engeln, aber ich arbeite sehr viel mit Energie. Und das ist das ja auch. Also Engel sind ja auch im Grunde genommen Energie. Energie.

SPEAKER_01

Ich denke auch, die Quelle ist immer das gleiche, egal ob du es jetzt Engel nennst, Gott oder egal wie du es nennst. Es ist einfach universelle Lebensenergie, mit der wir arbeiten.

SPEAKER_00

Richtig, genau. Genau so sieht es aus.

SPEAKER_01

Finde ich auch, ja. Ja, voll schön. Ja, dann habe ich hier noch so ein kleines Wortspiel vorbereitet, wo du einfach nur kurz sagen kannst, was auf dich zutrifft. Kaffee oder Tee?

SPEAKER_00

Kaffee. Aber auch Tee. Also eigentlich trinke ich mehr Tee als Kaffee, aber morgens brauche ich auf jeden Fall meinen Kaffee.

SPEAKER_01

Ja, okay. Frühaufsteher oder Nachtmensch?

SPEAKER_00

Frühaufsteher?

SPEAKER_01

Stadt oder Natur?

SPEAKER_00

Ich glaube, beides brauche ich. Also man sagt, man lebt nur in der Stadt. Ja, ich lebe in der Stadt, in Berlin. Und wenn man da nicht, also da habe ich die Natur aber trotzdem vor mir. Also beides brauche ich.

SPEAKER_01

Ist ja auch schnell da. Genau. Und allein sein oder Gesellschaft.

SPEAKER_00

Ich liebe es, alleine zu sein. Aber am Wochenende spätestens brauche ich meine Kinder oder meine Freunde. Es ist ja auch ein einsamer Beruf, den wir da haben. Das muss man auch mal so sehen. Also man arbeitet halt doch sehr viel zu Hause, Homeoffice. Und dann ist es ja, man ist ja schon alleine eigentlich viel. Aber ich liebe es, alleine zu sein.

SPEAKER_01

Ja, das muss man mögen, genau. Also wenn jetzt jemand wirklich so Soziales braucht, man ist schon alleine, das stimmt. Ja, finde ich schon, ja. Aber das ist ja auch so eine schöne Aufgabe, alleine sein. Viele können das gar nicht. Also man findet da auch immer wieder zu sich selber. Und das ist ja das, warum man auch den anderen helfen kann, glaube ich. Man sich da selber immer wieder resettet oder in dieser Ruhe sein kann.

SPEAKER_00

Alleine sein ist für mich. Ich musste es auch erst lernen. Das hat auch ein paar Jahre gedauert. Aber jetzt ist es sehr, sehr schön. Ich möchte gar nicht mehr anders leben. Und ich fahre auch gerne alleine in den Urlaub. Ich war jetzt vor kurzem in den Bergen und habe dort sehr viele Paare gesehen, Familien und so weiter. Und ich habe es überhaupt nicht als schlimm empfunden, alleine zu sein. Ganz im Gegenteil, weil das hat mir eigentlich eine ganze Menge Freiheit gegeben. Also ich kann entscheiden, so jetzt gehe ich, jetzt esse ich, was ich will, wohin ich will. Und ich entscheide, jetzt gehe ich nach Hause oder ich laufe noch ein bisschen. Ich finde das wirklich eine sehr schöne Art von Freiheit.

SPEAKER_01

Habe ich letztes Jahr auch tatsächlich zum ersten Mal gemacht, weil viele Frauen haben ja auch Angst, alleine zu reisen. Ich hatte zum Beispiel auch Angst, alleine zu fliegen und dann war das einfach mal dran. Und das habe ich letztes Jahr gemacht und da habe ich das genauso empfunden, dieses, man kann alles selber entscheiden und muss sich da nach niemandem richten.

SPEAKER_00

Ja, das ist die größte Art von Freiheit, finde ich, wenn man dann verreist und man ist alleine und man entscheidet alles, was man gerade möchte. Und man muss sich nach niemanden richten. Es ist vielleicht auch anders auch schön. Das möchte ich jetzt nicht verherrlichen, aber ich bevorzuge das.

SPEAKER_01

Ja, es ist ja auch sowas, was viele sich nicht erlauben oder nicht können oder vor allem auch nicht trauen. Ich glaube, es ist auch gut so fürs Selbstwertgefühl, einfach so für diese innere Klarheit. Klar können wir auch mit anderen Menschen sein, aber es ist halt nochmal so eine andere Sache, eine andere Energie. Ja, man muss es auch können, sich alleine ins Restaurant zu setzen.

SPEAKER_00

Oder alleine ins Kino zu gehen, solche Sachen, ja.

SPEAKER_01

Ich glaube, das macht einen auch stark. Also wenn man das übt wieder, dann einfach, ist man wieder bei sich, weil man einfach nichts anderes braucht.

SPEAKER_00

Genau, man ist bewusst, selbstbewusst.

SPEAKER_01

Ja, so ist es. Ach, schön. Ja, hat super viel Spaß gemacht mit dir zu tun. Danke, ja, absolut. Und ja, du kannst gerne noch so einen Abschlusssatz sagen für die Zuschauer, wenn du magst.

SPEAKER_00

Ja, da gab es eine Sache, die ich den Zuschauern auf jeden Fall noch mitgeben möchte, also die Illusion von Zukunft. Manche denken ja, ach, wenn ich erstmal eine Million im Lotto habe oder auf dem Konto habe, oder wenn ich erstmal genau diesen Mann habe, dann werde ich für den Rest meines Lebens glücklich. Das ist ein Irrtum. Ja, das ist ein Irrtum. Und ich glaube auch, also dass wir jetzt nichts machen, was wir arbeiten. Wir machen jetzt nichts Besonderes, denn das hat ja jeder von uns in sich. Nur wir haben uns für diesen Weg entschieden. Und das ist ja wie ein Bodybuilder, der, also wir haben ja alle Muskeln, aber wir könnten, wenn wir wollten, alle Bodybuilding machen. Und so ist es auch bei uns, dass wir jetzt auch nichts Besonderes machen in dem Sinne, dass wir keine besonderen Fähigkeiten haben, sondern es steckt ja in uns allem drin. Und das wollte ich eigentlich den Zuschauern dann mitgeben.

SPEAKER_01

Sehr schön, sehr schön der Satz. Das geht so ans Herz, weil wir alle gleich sind. Und jeder kann alles schaffen, was er möchte. Er muss halt nur losgehen für das, was er möchte. Ja, man muss sich entscheiden. Richtig. Sehr, sehr schön. Ich danke dir, liebe Dagmann. Superschön, dass du mit dabei warst. Ich danke dir. An die Zuschauer, lass uns ein bisschen Liebe da. Schreib gerne ein paar Kommentare drunter. Wir werden sie auch beantworten. Und abonniert den Kanal, teilt das Video, ihr könnt das auch hypen. Und bis ganz bald. Alles Liebe.