Spirit TV Podcast - Spiritualität, Astrologie & Bewusstsein
Dein Podcast für Spiritualität, Seelenentwicklung und bewusstes Leben – mit Astrologie, Energiearbeit und Achtsamkeit, moderiert von Wiebke Gottschalk. Host Wiebke Gottschalk begleitet dich in tiefen, echten Gesprächen über Bewusstsein, Intuition und die großen Fragen unseres Menschseins. Jede Folge öffnet einen Raum für Erkenntnis, Gefühl und Transformation. Mit Gästen aus Spiritualität, Astrologie und Energiearbeit sowie Menschen, die berührende Erfahrungen teilen, entsteht ein Podcast, der berührt und inspiriert.
Was dich erwartet:
- Impulse für deine Seele und persönliches Wachstum
- Tiefe, ehrliche Gespräche über Bewusstsein, Achtsamkeit und Transformation
- Inspiration aus Energiearbeit, Intuition und Astrologie
- Moderne Spiritualität ohne Dogmen – authentisch, warm und klar
- Geschichten und Einsichten, die Mut machen und verbinden
Der Podcast für Menschen, die spüren, dass es da draußen und in ihnen mehr gibt – und die bereit sind, diesem Gefühl zu folgen.
Alle Berater aus dem Podcast sind auch direkt für eine persönliche Telefonberatung buchbar – auf https://spirittv.de/berater
Spirit TV Podcast - Spiritualität, Astrologie & Bewusstsein
Daniela Landgraf: Wie man Schicksalsschläge in echte Stärke verwandelt!
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In dieser Folge des SpiritTV Podcasts spricht Wiebke Gottschalk mit Autorin und Speakerin Daniela Landgraf über ihren bewegenden Lebensweg und die Kraft des eigenen Selbstwerts. Daniela erzählt von Ausgrenzung, ihrer späten Tourette-Diagnose und persönlichen Krisen – und davon, wie sie gelernt hat, ihre Erfahrungen in Stärke zu verwandeln.
Eine inspirierende Folge über Selbstwert, Dankbarkeit und die Entscheidung, wie wir mit den Herausforderungen unseres Lebens umgehen. ✨
Hier geht es zum Website von Daniela Landgraf
→ https://danielalandgraf.com/
Diese Dinge, die passieren. Und du kannst natürlich dann in die Angst gehen. Also als ich dann ins Krankenhaus gekommen bin, die haben mich erstmal komplett fixiert und mir dann auch, ja, gesagt, bloß nicht bewegen. Und es könnte ein Haares in der Wirbelsäule sein. Jede kleine Bewegung kann dann zur Schwerschutzlebung führen. Und das ist halt, was ich immer wieder sage, es ist nicht, was dir passiert im Leben, sondern wie du damit auch umgehst.
SPEAKER_01Hallo und herzlich willkommen zu unserem neuen SpiritTV-Podcast, ja, der Podcast für deine Seele. Und heute habe ich einen ganz besonderen Gast hier bei mir, die liebe Daniela Landgraf. Ich habe dich im Internet gefunden und hatte gleich so bei mir so dieses Ding. Die muss ich einladen. Und du hast Ja gesagt und ich freue mich sehr, dass du heute da bist. Herzlich willkommen hier bei uns im Podcast.
SPEAKER_02Ja, vielen, vielen lieben Dank. Und ich habe mich auch sehr über deine Einladung gefreut. Deine Mail war einfach so, so toll geschrieben. Da konnte ich nur Ja sagen.
SPEAKER_01Oh, schön. Ja, ich habe gedacht, ich schreibe dich einfach mal an und ja, hat geklappt. Und ja, liebe Daniela, du bist ja Autorin, du bist Speakerin und ich möchte gerne heute mal so über deinen Weg aussprechen, wie du dazu gekommen bist. Du begleitest Menschen dabei, ja auch in ihren Selbstwert zu kommen, in ihre Kraft zu kommen. Und ja, da hast du ja bestimmt auch so deinen eigenen Weg, den du gegangen bist. Und das finde ich mega spannend, auch die Leute zu motivieren, da reinzugehen, auch den Weg zu gehen. Und darüber reden wir heute. Also es wird sehr, sehr interessant. Und du hast ja auch ein neues Buch, was jetzt bald rauskommt im Oktober. Genau, erzähl einfach mal ein bisschen. Von mir, von dem Buch, womit fangen wir an? Also wir fangen an, wenn du dich heute so beschreiben müsstest, wer ist die Daniela von heute?
SPEAKER_02Wer ist die Daniela von heute? Wow, das ist eine spannende Frage. Die Daniela von heute liebt es, Menschen zu inspirieren, Menschen zu ermutigen, Menschen dabei zu begleiten, ihren eigenen Weg zu gehen. Privat ist sie wahnsinnig freiheitsliebend, obwohl sie in einer wundervollen Partnerschaft ist. Also da bin ich nicht so freiheitsliebend, da liebe ich es tatsächlich, dass wir das Ganze gemeinsam machen. Aber wir leben im Wohnmobil. Es steht daneben hier. Ich kann es auch mal zeigen. Da steht mein Zuhause. Ah, cool. Ja, schön. Gleichzeitig haben wir hier einen kleinen Pferdehof, den wir aber jetzt auch gerade wieder neu verpachten. Und so haben wir uns unsere eierlegende Wollmilchsau geschaffen, dass wir auf einem Pferdehof leben können, trotzdem frei sein können, reisen können und ja, so diese Werte Freiheit, aber gleichzeitig Menschen ermutigen und inspirieren. Das ist so das, was ich liebe, weil mein eigener Weg so wahnsinnig hart war, liebe ich es Mentorin für Menschen zu sein, die ja von meinen Erfahrungen dann auch hoffentlich profitieren können.
SPEAKER_01Ja, das spürt man auch, dass das so die Herzensaufgabe ist. Wenn du darüber sprichst, da kommt auch so eine Energie mit rüber, dass das wirklich so deine Herzensangelegenheit ist. Und ich glaube, das ist das, was die Menschen auch direkt spüren. Also die Energie, diese Echtheit dahinter, dieses Authentische. Und genau, was hat dich da genau geprägt? Wie bist du auf diesem Weg gekommen, dass du da gelandet bist und gesagt hast, die Menschen brauchen jetzt diese Kraft und diese Stärke.
SPEAKER_02Wie viel Zeit habe ich doch gleich? Nein, ich bin. Im Grunde genommen fing ich schon in meiner Kindheit an. Ihr werdet sehen, ich denke mal, per du hier im Podcast.
SPEAKER_01Ja, gerne.
SPEAKER_02Wenn ihr mich anschaut und kaum rede ich davon, fängt es auch schon an. Ich ziehe manchmal Grimassen, mache komische Dinge, mache Dinge, die Menschen erstmal irritieren, manchmal stärker, manchmal weniger stark, früher extrem stark. Und ich bin in der Schule sehr stark gehänselt und ausgegrenzt worden. Das ist also schon immer gewesen. Früher hat man Lapidar in den 80er Jahren vor allen Dingen, also ich bin 72er Jahrgang, wer sich jetzt fragt, wie alt ist er denn? Gerade so in den Ende der 70er, 80er Jahre hieß es halt nur Lapidar, Kind des Verhaltens gestört und meine Eltern waren geschieden, waren mit ihren eigenen Themen beschäftigt. Und so habe ich dann für mich das als Wahrheit angenommen, dass ich eben nicht richtig bin, nicht gut genug bin. Ich war immer irgendwo in der Schule diejenige, die irgendwo alleine in der Ecke stand oder mit anderen in Anführungsstrichen, jetzt wirklich in Anführungsstrichen liebevoll gemeint, die Opfer, mit denen kein anderer spielen wollte. Und habe dann aber trotz allem mein Abitur gemacht, bin von dort in den Außendienst und jetzt springe ich kurz. Was hat es damit auf sich? Es ist das Tourette-Syndrom und keine Angst, ich fange jetzt nicht an, Menschen zu beschimpfen, weil ich habe mir mal den neuronalen Ticks hier geschrien. Manchmal so gebe ich Töne von mir, auch heute passt gar nichts mehr. Also das, was heute sichtbar ist, ist nur noch ein Bruchteil von dem, was es mal war. Aber zum Zeitpunkt, wo ich Abitur gemacht habe und mein Traum leben wollte, ich ermutige heute auch echt Menschen, lebt euren Traum. Ich wollte so gerne schon als Kind auf die Bühne. Ich wollte Sängerin werden, Schauspielerin, Journalistin. Also mich hat immer die Bühne gezogen, mich hat das Mikro gezogen. Aber es hieß dann immer nur du. Ich war viel zu schüchtern, zurückhalten, konnte nicht reden, habe die Klappe nicht aufgekriegt. Bin dann aber trotz allem in den Außendienst, damals bei der Allianz und später bei der Deutschen Bank. Und bin dank Schaker-Schaker-Schaker-Methoden, also wirklich so diese typischen Erfolgsmethoden. Man erzählt ja auch heute oft noch, ja, schreib nur ein bisschen Erfolgstagebuch, dann wird es schon gut mit dem Selbstwert. Oder denk einfach mal positiv und und und. Kleiner Spoiler, wenn du echt tiefe, tiefe Verletzungen in dir hast, bringt das gar nichts, es macht nur Druck. Und ich habe es dann 20 Jahre geschafft, höher, schneller, weiter, mehr, mehr, mehr. By The Way, mit 29 kriegte ich so eine Nebendiagnose beim Arzt, naja, so wenn ich sie so anschaue, sie haben ja wohl das Tourette-Syndrom. Ich so, was habe ich? Also erst mit 29 kriegte ich dann die Antwort auf die Frage, die ich nie gestellt habe, aber die natürlich latent immer da war. Warum kannst du so in die Kamera gucken? Warum musst du nicht zwinkern, warum musst du nicht komische Dinge machen? Warum hab ich das immer? Und mit Ende 30, 20 Jahre, höher, schneller, weiter, mehr, mehr, mehr, kam dann so der Zusammenbruch auf allen Ebenen. Und ich beschreibe mich heute gerne, ich war für viele schon immer ein Leuchtturm, weil ich so viel geschafft hatte, aber ich war so ein Leuchtturm, der so von außen angestrahlt wurde. Ich habe mich nur über das Außen definiert, nur über Erfolge, nur über Titel. Es gab, also heute sage ich mal Vergangenheitsschäden, es gab Zeiten, da habe ich unter einer Mail, ich weiß nicht wie viele Titel drunter gehabt, weil ich das für mein Ego brauchte. Und das, was ich als Selbstwertgefühl bezeichnet habe, war im Grunde genommen nichts anderes als Ego-Wertgefühl. Und nach 20 Jahren höher, schneller, weiter kam dann der Komplettzusammenbruch auf allen Ebenen. Ich zog mir, und Achtung, ich nutze bewusst diese Wort, ich zog mir Messies, Mietnomaden, Nichtzahlende, Kunden in mein Leben. Über viele Jahre habe immer gegen angearbeitet. Ein Mentor hat mal damals zu mir gesagt, ich verstehe es nicht, das, was du mit den Händen aufbaust, reißt du mit deinem Arsch wieder um. War in seiner Originalschule. Klar, ich habe in mir drin, war ich das kleine, abgelehnte, ungeliebte Mädchen, der Erfolg nicht zustand. Oh, genau, ja. Und ich kam dann in die Klinik und dann hatte ich hinterher nicht nur die Diagnose Tourette, sondern auch noch die Diagnose Depression und Achtung, halte ich fest, selbstunsichere, vermeidende und zwanghafte Persönlichkeitsstörung. Und das, obwohl ich 20 Jahre Unternehmerin war, Personalverantwortung hatte, ich bin heute wieder Unternehmerin. Und es war halt so einfach dieser komplett zusammenbruch of allem. And seitdem is viel passiert. Das ist jetzt 15 Jahre here. And seitdem hat sich das step for step verändert. Heute stage ich auf großen Bühnen, myster Bühne bisher waren 1300 Menschen. In October darf ich in Monaco for 5000 Menschen stehen. Es war ein langer, lang, harter Weg. But gerade deswegen, as ich anfing, mich mit meiner Story zu öffnen, und ich gehe jetzt gar nicht so sehr ins Detail noch weiterreiten, hinter verschlossenen Türen erzählen mir Manager, Führungskräfte, Bühnenmenschen, wie sehr sie mit Selbstzweifeln zu kämpfen haben. Also im Grunde genommen genau das, was ich auch hatte. Und Selbstzweifel, Selbstwertmangel ist nicht gleich Selbstwertmangel. Manchen Menschen sieht man das überhaupt nicht an, weswegen ich so vier Selbstwertmangeltypen kreiert habe. Die gibt es dann in meinem neuen Buch, kleiner Spoiler. Ich habe denen dann auch sogar Tier, also so, dass man so das mit Tieren vergleichen kann. Und man kann sie auch mit psychologischen Begriffen dann hinterlegen. Weil es gibt Menschen, die haben das so genannte Impostorsyndrom, die leisten Großartiges. Ja, auch so spannend. Ist bei mir übrigens das Leitpferd, weil das meistens Menschen sind, die ganz, ganz viel leisten. Es gibt das Scheuré, das sind die, die ganz krasse Selbstzweifel haben und sich lieber verstecken. Das ist im psychologischen Begriff nennt sich das Echoist, kennen die meisten gar nicht. Und dann gibt es die unterschiedlichsten Formen von Narzissmus und hinter vielen narzisstischen Verhaltensweisen verbergen sich auch oft Selbstzweifel. Und das ist so, mal so im Schnelldurchlauf. Vielleicht noch eine Sache hintendran. Ich habe erst vor ein paar Jahren festgestellt, da war ich im Schweigeretreet und da kamen mir auch, da ist mir bewusst geworden durch bestimmte Spragetechniken, dass die Selbstzweifel schon viel, viel früher anfingen. Denn ich bin in eine Welt geboren worden, wo mein Vater meine Mutter geschwängert hat. Logisch, sonst wäre ich nicht hier. Aber ich habe zwei Familien gesprengt. Mein Vater hat seine Familie verlassen, weil die beiden hatten ein Techtelmechtel. Mein Vater hat seine Familie verlassen, ließ Kind und Frau zurück. Und in der Familie meiner Mutter war ich auch ein Störfaktor, weil bin ich in eine Welt reingeboren, wo ich von Anfang an ein Störfaktor war. Und das habe ich halt bis in die Endreisierer mit mir rumgeschleppt. So Wahnsinnstörfaktor. Ich bin wertvoll, wie jeder andere Mensch auch.
SPEAKER_01Wahnsinn, was dann alles so für Dinge da mit reinspielen. Und bis man dann auf dem Weg ist, bis so eine Wende kommt, die ja dann bei dir, die Wende dann auch da war. Und dann dreht sich plötzlich alles, Türen gehen auf und alles ist ganz anders, auch vom Feeling. Und das strahlst du ja heute auch gar nicht mehr aus. Ich finde, du hast so eine tolle Ausstrahlung und man merkt auch so diese Kraft, diese Stärke und ich spüre halt diese Herzens, diese Verbindung und diese Energie. Und ich glaube, das ist das auch, wenn du dann auf der Bühne stehst, was so überspringt zu den Menschen und die das einfach spüren. Ja. Und was war jetzt rückblickend für dich schwieriger, den ersten Schritt zu machen? Oder ja, doch so an dich selber zu glauben, da weiterzugehen.
SPEAKER_02Definitiv das Zweite. Denn also es gibt einen Spruch, den ich oft sage. Übrigens, das mit der schönen Ausstrahlung gebe ich gerne mal zurück an dieser Stelle. Danke dir. Wir kennen uns ja noch gar nicht, als du reingekommen bist vor in den Raum. Und ich hatte immer viel Ehrgeiz. Ich wollte immer was schaffen. Also Ehrgeiz hatte ich und deswegen bringe ich auch heute oft den Spruch, mentale Stärke ohne Selbstwert ist ungesunder Ehrgeiz. Weil das hatte ich tatsächlich immer. Ich war immer schon auch als Kind ein Stier auf Männchen oder eher Frauchen. Und ich habe immer die Kraft gehabt, ganz viel zu machen. Aber ich habe nie an mich selbst geglaubt. Ich habe mich nicht als wertvoll empfunden. Ich habe nie bis vor ein paar Jahren, das ist auch erst seit ein paar Jahren, dass ich weiß, dass ich als Mensch wertvoll bin, wie jeder von uns. Aber das habe ich früher nicht spüren können. Ich habe immer nur gedacht, ich muss leisten, leisten, leisten für andere da sein, für andere, anderen gefällig sein, damit ich eine Berechtigung habe, dass man mich mag.
SPEAKER_01Und dieser Weg dorthin, ne, hast du da irgendwas, wo du sagst, das war jetzt das eine Ding, was mich da wirklich so, wo es so Klick gemacht hat, dass das Innere eben auch dazukommen muss?
SPEAKER_02Bei mir war es tatsächlich ein Prozess und ich habe noch nicht den Schalter gefunden, auch bei Menschen, wo ich das sagen kann, so jetzt klicken wir es um bei alles, was kognitiv ist. Und das ist das, also ich habe damals immer versucht, kognitiv das Ganze zu lösen und zu sagen, ja, ich bin gut, ich bin wertvoll, so dieses typische Thema der Affirmation und jeder, der wirklich starke, krasse Selbstzweifel hat, der wird sicherlich bestätigen, ist es irgendwann einfach nur anstrengend, weil wenn dein Unterbewusstsein ständig dagegen feuert und sagt, stimmt nicht, stimmt nicht, stimmt nicht, dann kannst du dir noch so auch sagen, dass du toll bist. Das ist einfach so viel blöd irgendwann. Und das ist so, du darfst den Körper mitnehmen, du darfst deinen Geist mitnehmen, der Geist lenkt den Körper, der Körper lenkt den Geist, dann gibt es noch unsere Seele, die irgendwo, meine saß wahrscheinlich verkümmert in der Ecke und wurde überhaupt nicht wahrgenommen von mir, auch meine Herzenstehemen nicht. Und es war tatsächlich ein Prozess und es ist, wenn jemand wirklich echte tiefe Zweifel hat, es gibt nicht, und da bin ich fest von überzeugt, vielleicht ich freue mich, wenn ich was anderes lerne. Es gibt nicht diese eine Methode, die dich selbst plötzlich selbstbewusst und selbstsicher macht, sondern es sind immer wieder viele, viele kleine Schritte, unterschiedliche Ebenen, Körper, Geist, Seele und die begangen werden wollen, ne, genau. Genau. Die richtigen Menschen, die richtigen Methoden und das, was bei dem einen vielleicht ganz wunderbar wirkt, hat bei dem anderen Null-Effekt. Und ich kann nur sagen, einfach Stückchen für Stückchen dabei bleiben und vor allen Dingen die kleinen Erfolge feiern. Die kleinen, mutigen Schritte feiern. Sich Trauen aufzustehen, in einer großen Menge was zu sagen, seine Meinung zu äußern, seine Grenzen zu ziehen und sich für diese kleinen Schritte wirklich zu feiern. Und eine Sache, die ich gerne mitgebe, die tatsächlich, die ich bis heute jeden Tag mache, ist ganz stark das ganze Thema Dankbarkeit. Also ich fange meinen Morgen mit Dankbarkeit an. Manchmal danke ich meinem Körper, also meinen Füßen müssen sie mich so gut tragen, mein Herz, das fleißig schlägt, meine Augen, die mir die Welt zeigen. Also wirklich so dieses Thema Dankbarkeit führt dich in eine andere Energie. Abends stelle ich mir oft die Frage, was durfte ich heute Wunderbares lernen? Denn egal, was dir passiert, und es passiert nicht jeden Tag nur Tolles. Du siehst es dann in einer anderen Energie. Und das bringt Stückchen für Stückchen mehr Selbstsicherheit, mehr Energie.
SPEAKER_01Ja, mega spannend. Und du hast es eben auch schon mal angeschnitten, der Unterschied zwischen Selbstbewusstsein und Selbstwert. Das finde ich auch so spannend, dass wir da viel auch manchmal meinen, wir wären selbstbewusst, aber ganz eben tief im Inneren, wir müssen eben dieses kleine Kind, dieses innere Kind mitnehmen, rausholen, aus diesem, wie du es auch gesagt hast, in so einer dunklen Ecke. Und so habe ich das tatsächlich auch bei mir mal empfunden mit dem inneren Kind. Und wenn man diese innere Kindarbeit macht, dann ist man irgendwann eins wieder mit dem und das ist so dabei um Herzen. Es ist bei mir immer so gespeichert und dann kann man den Weg einfach ganz anders gehen. Das ist wirklich toll.
SPEAKER_02Und was würdest, ja? Ja, und Dinge passieren halt einfach im Leben. Also wir hatten ja auch im Vorfeld darüber gesprochen, ich habe ja gerade heute vor vier Wochen einen schweren Reitunfall gehabt, deswegen habe ich noch ein bisschen eingeschränkt. Und diese Dinge, die passieren. Und du kannst natürlich dann in die Angst gehen. Also als ich dann ins Krankenhaus gekommen bin, die haben mich erstmal komplett fixiert und mir dann auch gesagt, bloß nicht bewegen und es könnten Haare in der Wirbelsäule sein. Jede kleine Bewegung kann dann zur Schwerschützlebung führen. Und das ist halt, was ich immer wieder sage, es ist nicht, was dir passiert im Leben, sondern wie du damit auch umgehst oder ändere die Situation oder deine Einstellung. Dazu sagt sich so leicht, aber das wirklich an solchen Dingen trainieren. Ich habe da so festgezot gelegen und habe gesagt, okay, bleibst jetzt in der Zuversicht. Du wirst wieder tanzen, springen, lachen, du wirst wieder alles machen können. Weil in dem Moment in die Angst zu gehen, ändert ja nicht die Situation. Und dann.
SPEAKER_01Richtig, würde wahrscheinlich den Körper noch mehr verkrampfen und genau, so ist es richtig.
SPEAKER_02Und das immer wieder, hey, kannst du die Situation ändern? Und wenn nein, ändere einfach einfach in Anführungsstrichen. Ich weiß, das ist harte Arbeit, Mindset-Arbeit, aber die Einstellung.
SPEAKER_01Man kann das lernen, also das Gehirn lernt das ja. Wenn du immer den Fokus auf das Negative richtest, dann zeigt dir das Gehirn ganz viele negative Dinge in deiner Umgebung oder auch umgedreht. Wenn es was Positives ist, dann kriegst du das Positive angezeigt oder nimmst es wahr. Und das ist dieses Spannende, genau. Und dieser Switch, der dauert halt immer so ein bisschen und bei dem einen mal länger und bei dem anderen geht es halt schneller, wie man damit umgeht. Und ich finde das mega spannend.
SPEAKER_02Und auch wie dein Umfeld damit umgeht und auch, was du erlebt hast, wenn du zu den Menschen gehörst, die sehr viel Mist in dem Leben erlebt haben, dann sei geduldig, dann dauert es vielleicht mal ein paar Wochen oder Monate länger als bei jemandem, der relativ smooth durchs Leben gekommen ist.
SPEAKER_01Genau. Und trotzdem wirst du irgendwann da ankommen und diesen Mut, den Menschen zu machen, da einfach weiterzugehen, wenn die vielleicht auch gerade denken, boah, jetzt geht es hier gar nicht weiter. Und da zu motivieren, das ist so schön.
SPEAKER_02Absolut, ja.
SPEAKER_01Ja, und du stehst heute also auf großen Bühnen, sprichst da vor Menschen, du hast eben gesagt, so 1300, jetzt dann bald 5000 Menschen und wie bist du da zur Bühne gekommen dann?
SPEAKER_02Wie vorhin schon gesagt, als Kind wollte ich das gerne. Und das war so ein ungelebter Traum und immer wieder so dieses, ja, bist du ja nicht gut genug und so weiter. Und trotzdem war immer so dieser Wunsch, irgendwas auf der Bühne zu machen. Als Kind wollte ich halt Sängerin oder Schauspielerin werden. Und ich habe dann, ich glaube, das war 2015, habe ich dann, bin ich das erste Mal in diese sogenannte Speaker-Szene eingetaucht, wo ich eben Vorträge gehört habe, gedacht habe, oh, das ist toll, das möchte ich auch. Und dann saß eine Freundin neben mir, die dann gesagt hat, mach doch, mach doch. Wer will den mir schon zuhören? Was habe ich denn schon zu erzählen? Aber das Leben hat mich irgendwie geschubst und ich bin dann irgendwann in den Deutschen Rednerverband eingetreten, German Speakers Association, habe dann dort die Weiterbildung gemacht zum Professional Speaker und so. Ging da Stückchen für Stückchen immer voran. Und auch das, es wird ja gern bei solchen Speaker-Ausbildungen gesagt, so nach dem Motto, machst du ein bisschen Positionierung und dann zahlen die Leute 4.500 Euro dafür, dass du auf der Bühne stehst. Auch das ist ein echt langer, langer Weg. Und war bei mir auch lang. Also wirklich, es war nicht so einfach. Also es war jetzt nicht so, dass ich die geborene Bühnensau war, weil ich ja in meinen ganzen Ängsten und in meinem Perfektionismus, wir reden hier von einem Zeitraum von über zehn Jahren, gefangen war. Als ich damals anfing, da war wirklich auch noch so diese ganze Unsicherheit. Und auf der Bühne geht es eben auch um Wirkung. Und je mehr du aber über deine eigene Wirkung nachdenkst, desto mehr verlierst du selbige. Weil wenn du bei dir bist, bist du mit dem Herzen nicht beim Publikum.
SPEAKER_01Und krasse Learnings. Ja, total krass.
SPEAKER_02Es hat lange gedauert. Lange gedauert, bis ich tatsächlich auch das erste Mal dafür bezahlt worden bin.
SPEAKER_01Ja, schön, schön. Umso schöner, dass das heute auch so ist. Und wie fühlt es sich heute so für dich an, wenn du da stehst? Also hast du da Lampenfieber oder bist aufgeregt oder ist das gar nicht mehr so?
SPEAKER_02Ja, immer noch. Und ich finde es auch gut, weil Lampenfieber, glaube ich, sorgt dafür. Nein, ich glaube es nicht, ich bin fest davon überzeugt. Lampenfieber sorgt eigentlich einfach dafür, dass wir in voller Energie sind. Und kurz vorm Bühnenauftritt habe ich so ein Mantra, was ich immer sage, ich sage mal, ich bin heute die beste Version meiner selbst, die ich heute in der Lage bin, zu sein. Denn wenn du unbedingt das Allerallerbeste geben willst, ehrt es dich, aber es macht wahnsinnig viel Druck. Und wir sind nicht immer gleich gut. Und das ist so ein Mantra, das bringt mich dann ganz ins Hier und Jetzt. Und tatsächlich ist es ins auch noch gar nicht lange so. In den letzten zwei Jahren hat sich da bei mir auch nochmal was geswitcht. Also seit zwei Jahren läuft es auch richtig, richtig gut im Speaker-Bereich. Wie gesagt, acht Jahre lang war es eher anstrengend. Und ich gehe auf die Bühne und dann, ich kann das Gefühl gar nicht beschreiben. Ich bin einfach. Und ich bin beim Publikum. Natürlich habe ich meinen roten Faden und natürlich habe ich mir im Vorfeld überlegt, was ich dann alles erzähle. Und für die visuellen Menschen gibt es dann auch noch Bilder und Präsentationsfolien. Meistens bin ich dann irgendwann vollkommen weg davon, weil ich einfach so im Floh bin und komme dann natürlich immer wieder zu meinem roten Faden zurück. Aber wenn du mich direkt nach meinem Auftritt fragst, hast du alle Geschichten, die du erzählen wolltest, reingebracht? Bist du in deinem roten Faden geblieben? Ich kann es dir nicht sagen, weil ich einfach in dem Moment mit dem Publikum bin. Und das ist so ein großartiges Geschenk. Und ich bin so dankbar, dass ich, dass dieser Flow inzwischen da ist, weil ich den, früher habe ich immer, wollte ich performen und heute bin ich. einfach. Und das ist ja das ist, hat lange gedauert, aber es fühlt sich einfach so gut an.
SPEAKER_01Ja, das spürt man auch, dass du das wirklich voll lebst und da da reingehst. Ja, richtig, richtig schön. Ja, und ich habe ja auch, ich bin ja auch über deine Homepage auf dich gekommen und auf deiner Homepage steht Bücher und Bühne, weil Worte wirken. Das hat mich auch total berührt. Und ja, was können Worte bewirken? Das ist ja auch dieses Worte.
SPEAKER_02Alles. Die Worte sind ein Schicksal, um es in Abkürzung zu sagen. Ich nehme mal ein paar Beispiele. Wir benutzen in der deutschen Sprache sehr, sehr oft das Wort ich bin. Und das Satz, ich bin, ist unglaublich machtvoll. Wenn ich sage, ich bin glücklich, ich bin zufrieden, ich bin toll, ich bin großartig, ich bin in meiner besten Energie, ist das super. Aber wie oft sagen wir Menschen sehr unbewusst, ich bin krank, ich bin traurig, ich bin wütend, ich bin krank. Und das ist so diese Identifikation. Und wenn du sagst, ich bin krank, dann identifizierst du dich mit deiner Krankheit. Nein, du bist nicht deine Krankheit. Ich habe mich auch viel zu lange mit meinem Tourette-Syndrom identifiziert und gedacht, Mensch, mögen mich nicht wegen meines Tourette-Syndroms. Das ist absurd. Aber das war lange Zeit meine Denke. Und wie wirst du, wie kannst du etwas von innen heraus heilen lassen, wenn du dich damit identifizierst? Und auch diese negativen Gefühle, du bist nicht dieses Gefühl. Und sich immer wieder bewusst zu machen, wen schadest du am meisten mit diesen Gefühlen. Wenn ich jetzt auf theoretisch auf dich wütend wäre, dann schade ich doch nicht dir, ich schade nur mir selbst. Und da, das ist so ein Satz, wo ich sage, Achtung, Achtsam sein mit dem. Lieber sagen, ich fühle mich wütend, ich fühle mich krank. Das ist viel, also macht viel mehr mit dem Unterbewusstsein. Ähnlich bei dem Wort Ich habe. Alles, was du hast, kannst du weggeben. Wenn du sagst, ich habe Angst, ich habe Frust, sei dir bewusst, alles, was du hast, kannst du auch weggeben. Das sind mal so zwei Beispiele. Ein anderes Beispiel, der Klassiker, der ja oft genommen wird, ist, ich muss, ich muss, macht unglaublich viel Druck. Ich muss jetzt meine Steuererklärung machen. Genau. Es macht dir allein schon Druck, das umzuformulieren in beispielsweise, ich mache jetzt meine Steuererklärung. Das bringt dir Energie rein. Wenn du dir natürlich erzählst, ich will jetzt unbedingt meine Steuererklärung machen, das glaubst du dir dann wieder selbst selbst. Ja, spannend. Diese Achtsamkeit mit den Worten, das fängt natürlich, ich sage zwar gerne Worte Form Realität, aber am Ende sind es auch die Gedanken und es beginnt mit der Achtsamkeit. Was denke ich den lieben Langtag? Was denke ich über mich? Wie oft bin ich, wie oft spricht, und das jetzt so in Richtung Zuschauer oder Zuhörer, wie oft sprichst du mit dir, oh, wie blöd warst du denn da? Würdest du so mit dir?
SPEAKER_01Das ist so, genau, das ist so unbewusst. Man hat das so drin und merkt gar nicht, wie man selber dann auch mit sich umgeht. Da in die Achtsamkeit zu kommen, ist so wichtig, ne?
SPEAKER_02Und in das Liebevolle, weil in dem Moment, wo du anfängst, liebevoll mit dir selbst umzugehen, verändert sich so viel. Und das ist harte Arbeit. Das ist nicht mal eben so auf Knopfdruck. Zumindest bei den meisten. Vielleicht lieber nichts auf Knopfdruck funktioniert, aber es sind manchmal ja Dinge, die sich über Jahrzehnte eingeschliffen haben.
SPEAKER_01Genau, dann ist das auch so eine Gewohnheit. Und dann kommt man da auch nicht raus. Sehr spannend. Und du bist ja Autorin und dein neues Buch, habe ich ja vorhin schon erwähnt, kommt ja jetzt im Oktober auch raus. Und wie bist du dann zum Schreiben gekommen? Also du unterstützt ja die Menschen auch mit deinen Büchern, mit der Bühne, mit deinen Begleitungen auch. Und wann hast du so gesagt, boah, ich muss das jetzt auch mal aufschreiben oder das erste Buch halt aufzuschreiben.
SPEAKER_02Also das Kuriose ist, dass das, was ich heute mache, eigentlich schon das war nicht eigentlich, das war das, was ich schon in der Kindheit machen wollte. Ich habe in der Kindheit ganz viel geschrieben. Und ich habe mir von den ganzen Erwachsenen halt damals erzählen lassen, was ich zu tun und zu lassen habe. Deswegen oft auf der Bühne, wenn hier Eltern oder Großeltern im Raum sitzen, bitte, bitte nehmt eure Kinder in dem Ernst, was sie tun und was sie wollen und where they are und drückt ihnen nicht irgendwas auf. And ich habe es dann komplett vergessen. Und es fing an 2014. Da habe ich noch für die Academie für Finanzberatung, also ich war ja mehr als zwei Jahrzehnte in der Finanzbranche tätig, also 27 Jahre, um genau zu sein. Das lief lange Zeit mit der Speaker-Tätigkeit, der heutigen Tätigkeit parallel. Und da kam die Academie für Finanzberatung auf mich zu und ob ich dann an zwei Tagbüchern mitschreiben würde. Habe ich dann auch gemacht. Und das fiel mir dann relativ leicht, aber ich fand das ganz fürchterlich langweilig, wie wir das schreiben mussten. Und da habe ich das erste, da habe ich damals eine humorvolle Betrachtung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie, die kam gerade damals neu raus, gemacht, um einfach den Menschen das Lernen zu erleichtern. Und das hat mir Spaß gemacht zu schreiben. Und dann habe ich so gedacht, naja, ich würde ja gerne, ich weiß nicht, wie ich auf die Zahl kam, zwei eigene Bücher schreiben. Habe ich jetzt mehr als verzehnfacht. Dann habe ich ja parallel die Speaker-Ausbildung gemacht, dann hieß es, ja, jetzt brauchst du auch noch ein Buch zu deinem Vortrag. Und so ist dann damals das erste Buch entstanden. Ja, und irgendwie kamen dann immer mehr Bücher.
SPEAKER_01Und weiter den Weg gegangen einfach.
SPEAKER_02Und tatsächlich kommen die Bücher, klingt jetzt vielleicht ein bisschen strange, aber die kommen dann über mich. Dann kommt mir irgendwie ein Gedanke und dann sage ich, was fange ich jetzt damit an? Und in der Meditation kommen mir dann diese Dinge und dann fange ich irgendwann an zu schreiben und manchmal gucke ich dann hinterher rauf und denke, krass, das hast du beschrieben, wo kam das jetzt plötzlich her? Also tatsächlich kam das gar das nicht alles aus meinem Verstand, sondern irgendwie durch, ne?
SPEAKER_01Das braucht die Welt und du bist kein Erstelle. Genau, ja, richtig. Also das kommt wirklich. Ja, ja, ja, ja, genau. Und das ist dann auch so, finde ich, so von Gott oder auf welche Ebene du da immer so meinst, kommt das einfach durch und es braucht die Welt. Es muss durch dich halt auf die Welt. Finde ich voll schön. Also richtig, richtig schön. Und die Menschen, die zu dir kommen, also kommen die auch meistens mit dem Thema Selbstwert dann zu dir oder gibt es auch andere Themen, wo die sagen, oh, hilf mir da mal oder unterstütz mich da?
SPEAKER_02Selbstwert ist tatsächlich noch ein Thema, wo viele den Deckel draufhalten. Deswegen auch das neue Buch, weil viele sagen, ach, Softskill und so weiter, das hat man einfach zu haben und vor allem, je erfolgreicher die Menschen, desto weniger reden sie über ihre Zweifel. Deswegen das neue auch Wirtschaftsfaktor Selbstwert heißt. Und meistens kommen sie, weil sie irgendwo in ihrem Leben strugglen. Oder was ich auch oft habe, dadurch, dass mein Weg auf die Bühne sehr lang war und nicht selbstverständlich, dass Menschen zu mir kommen, um ihre rhetorischen Fähigkeiten zu optimieren, ihre Präsentationsfähigkeiten, ihre Bühnenfähigkeiten. Das ist auch etwas, wo ich sage, das ist ein geschenktes Business, weil immer mehr Menschen zum Weg gekommen sind, dass ich sie auf ihrem Weg auf eine Bühne, ob es die Trainerbühne ist, ob es die Weiterbildungsbühne ist, ob es die Speakerbühne ist, begleiten darf. Was auch viel mit Selbstwert zu tun hat.
SPEAKER_01Genau. Da wirft es dann wieder rund, das ganze Thema. Ja, zu diesem Bühne.
SPEAKER_02Der andere Bereich ist halt, dass ich eben auch schon viele Menschen auf dem Weg zum Buch begleitet habe. Ist auch, ich sage mal, geschenktes Business, habe ich mir nie ausgesucht in der Corona-Zeit ging das dann an, dass immer mehr Menschen mich gefragt haben, ob ich sie nicht auch auf dem Weg zum Buch und bei der Veröffentlichung vergleichen begleiten könne. Und deswegen Bücher und Bühne. Beides aktiv und passiv, also beides selber tun und ja, menschlich.
SPEAKER_01Unterstützend. Ja, toll. Voll schön. Ach, richtig schön. Und ja, ich glaube, da fühlen sich auch viele Zuschauer vielleicht angesprochen. Ihr könnt euch super gerne dann an Daniela wenden. Also unter dem Podcast bei YouTube sind wir übrigens auch mit Bild zu sehen. Ja, wenn ihr uns sehen wollt, dann kommt auch mal zu YouTube und schreibt da gerne auch mal unten drunter eure Fragen noch oder was ihr so wollt und wissen wollt, vielleicht auch noch. Und die Daniela von heute so hinter all dem, was macht dich heute so glücklich, nochmal so abschließend.
SPEAKER_02Es hängt alles davon mich fest überzeugt, mit der inneren Haltung zusammen. Wenn ich, auch ich sprache zwischendurch mal und auch bei mir gibt es Situationen gerade jetzt, ich sage mal, wir sind ja im Jahr des Feuerpferdes, für die, die sich für die chinesischen Horoskope interessieren. Und dieses Jahr ist bei mir das Feuerpferd voll durchgaloppiert. Also wirklich viele, viele Abschiede, das Thema mit dem Unfall, viele, viele Dinge, die, wo ich nur sage, okay, was ist das jetzt? Aber mein Leben hat mich gelehrt, da wirklich voll ins Vertrauen zu gehen und zu sagen, okay, es ist jetzt der nächste Veränderungsprozess, vielleicht ist es einfach die nächste Stufe. Also immer wieder vertraue dem Prozess, vertraue dem, was da ist. Und wenn ich merke, dass ich auch mal auf jemanden müde bin oder sauer bin, dann schicke ich einfach ganz viel Licht und Liebe hin. Das klingt jetzt sehr spirituell, aber was macht es mit mir? Es bringt mir meinen Frieden. Weil ich einfach sage, okay, auch die Person handelt nur aus ihrem besten Wissen. Sie hat andere Ansichten, sie hat andere Eigenschaften, es passt gerade nicht. Und trotzdem ist die Person wertvoll. Und dieses in dieser positiven Energie zu bleiben und immer wieder zu sagen, hey, es wird für irgendwas gut sein. Das bringt ganz viel Entspannung ins Leben und ganz viel quatschen irgendwie.
SPEAKER_01Richtig schön. Ja, richtig schön. Und es ist auch voll der schöne Satz, so zum Schluss, finde ich, so, die Leute so zu motivieren, auch immer positiv zu bleiben. Na, da in dieser Energie einfach drin zu bleiben. Und ja, ich könnte tatsächlich wirklich noch ständig mit dir weiterquatschen. Du hast ja auch gesagt, meine ganzen Themen hier, wir hätten, glaube ich, so ein Tagesseminar draus gemacht.
SPEAKER_02Phänomenal, ich glaube, wir haben nicht mal ein Zehntel der Frage abgenauert.
SPEAKER_01Ja, und ich bedanke mich nochmal ganz, ganz toll bei dir. Also es war wirklich sehr, sehr schön und ich glaube, da motivieren wir auch ganz viele Menschen mit dabei. Und ja, wie gesagt, schreibt uns gerne, lasst ein bisschen Liebe da bei SpiritTV. Und ich werde dich da unten natürlich auch verlinken, werde ich auch in der Insta-Story erwähnen, dass wir dann auch sagen, wann der Podcast online ist, freue mich sehr, werde dich weiter beobachten und verfolgen. Und danke dir.
SPEAKER_02Wenn ich einen ermutigen Satz noch bei auch ein paar spirituellere Themen rein, richtig?
SPEAKER_01Ja, richtig.
SPEAKER_02Es gibt eine feste Überzeugung, die ich habe, wenn wir die zwei Minuten noch haben.
SPEAKER_01Hammer!
SPEAKER_02Ich glaube fest daran, dass wir immer wieder hier auf der Erde oder auch auf anderen Planeten inkarnieren. Und ich glaube, nein, ich bin fest davon überzeugt, dass die ältesten Seelen genau die sind, die den größten Scheiß in den ersten Lebensjahren oder Lebensjahrzehnten erfahren, warum. Du lässt ja als Seele deinen Körper und deinen Verstand hier. Das heißt, deine ganzen Erfahrungen als Mensch in dieser Inkarnation lässt du hier, während deine Seele weitergeht. Wenn du jetzt wieder als Mensch inkarnierst, dann wirst du ja nicht wieder von vorne anfangen. Das heißt, du brauchst im Prinzip in einer ganz kurzen Zeit ganz, ganz viele Erlebnisse, um dich wieder dahin zu bringen, wo du vielleicht in deinem letzten Leben aufgehört hast. Und deswegen ist meine feste, feste, feste Überzeugung, dass gerade diejenigen, die sagen, so, was soll das hier? Warum immer ich, dass das diejenigen sind, die ganz besonders viel in dieser Inkarnation lernen dürfen und später die besonderen Lehrer für andere sind.
SPEAKER_01Oh, Gänsehaut, ja, genau so ist es. Genau so ist es. Ja, richtig, voll schön. Ach, ich danke dir. Ja, und wir sagen auf Wiedersehen. Bis bald, bis zur nächsten Folge. Lasst uns Liebe da, wie gesagt, abonniert den Kanal und bis bald. Ciao.