Spirit TV Podcast - Spiritualität, Astrologie & Bewusstsein
Dein Podcast für Spiritualität, Seelenentwicklung und bewusstes Leben – mit Astrologie, Energiearbeit und Achtsamkeit, moderiert von Wiebke Gottschalk. Host Wiebke Gottschalk begleitet dich in tiefen, echten Gesprächen über Bewusstsein, Intuition und die großen Fragen unseres Menschseins. Jede Folge öffnet einen Raum für Erkenntnis, Gefühl und Transformation. Mit Gästen aus Spiritualität, Astrologie und Energiearbeit sowie Menschen, die berührende Erfahrungen teilen, entsteht ein Podcast, der berührt und inspiriert.
Was dich erwartet:
- Impulse für deine Seele und persönliches Wachstum
- Tiefe, ehrliche Gespräche über Bewusstsein, Achtsamkeit und Transformation
- Inspiration aus Energiearbeit, Intuition und Astrologie
- Moderne Spiritualität ohne Dogmen – authentisch, warm und klar
- Geschichten und Einsichten, die Mut machen und verbinden
Der Podcast für Menschen, die spüren, dass es da draußen und in ihnen mehr gibt – und die bereit sind, diesem Gefühl zu folgen.
Alle Berater aus dem Podcast sind auch direkt für eine persönliche Telefonberatung buchbar – auf https://spirittv.de/berater
Spirit TV Podcast - Spiritualität, Astrologie & Bewusstsein
Aus dem schwarzen Loch: Der radikale Neuanfang einer Psychologin
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In dieser Folge des SpiritTV Podcasts spricht Wiebke Gottschalk mit Stefanie Hanhardt über wahre Selbstliebe, gelebte Weiblichkeit und innere Fülle. Stefanie erzählt von ihrem eigenen Weg aus Anpassung und Burnout und erklärt, warum Selbstliebe weit über Selbstfürsorge hinausgeht.
Gemeinsam sprechen sie über Innere-Kind-Arbeit, Geldenergie und darüber, wie wir lernen können, wieder unseren eigenen Impulsen zu folgen und uns all unsere Gefühle zu erlauben. ✨
Hier geht es zur Website von Stefanie Hanhardt:
🪷 https://stephaniehanhardt.com/
Wir sind darum beraubt worden, um wirklich unsere Gefühle leben zu dürfen. Gefühlsarmut. Und das ist eben auch was, was ich mit Reichtum verbinde, ne? Dich wieder wirklich spüren zu können und dir alles zu erlauben an Gefühlen.
SPEAKER_01Hallo und herzlich willkommen hier zu einem neuen Podcast von SpiritTV. Und ich freue mich heute ganz, ganz besonders. Wir haben hier eine ganz besondere Frau. Die liebe Steffi ist heute hier. Stefanie Hanhard und sie vereint ganz, ganz viele Sachen. Spiritualität, Weiblichkeit, Fülle und ja, ich liebe deine Energie und herzlich willkommen hier im Podcast. Schön, dass du da bist.
SPEAKER_02Ich freue mich sehr, dass ich hier sein darf. Eine große Ehre für mich. Dankeschön.
SPEAKER_01Ja, ja, ich habe mich riesig gefreut, dass du auch direkt ja gesagt hast, weil ich schon die ganze Zeit wollte ich dich fragen, ob du kommst und weil ich dich auch so inspirierend finde. Du bist ja auch sehr sichtbar auch auf Insta. Und ich liebe immer deine Energie, wenn die so rüberschwingt. Und ich finde so, du inspirierst auch die Frauen so. Und mir ist so ganz wichtig, auch so die Frauen in ihre Fülle zu bringen. Ja, nicht nur die finanzielle Fülle, sondern auch so dieses Innere, diese innere Fülle. Und das verkörperst du für mich total. Und ja, da können wir mal so durchgehen, wie du dazu gekommen bist. Und war das schon immer so? Also es wird, glaube ich, sehr, sehr spannend hier für einige und auch inspirierend. Und das soll es ja auch sein. Und ja, vielleicht starten wir einfach mal so rein. War das schon immer so oder wie bist du gestartet auf diesem Weg? Du meinst jetzt, dass ich so strahle oder dass ich so dass du so strahlst und beides.
SPEAKER_02Also, dass ich gestrahlt habe, würde ich sagen, das war schon immer so. Ich beschreibe mich sogar, das strahlende Mädchen mit den roten Haaren war ich. Das würde ich sagen, das war schon immer so. Das ist aber im Laufe meines Heranwachsens schon teilweise genommen worden. Bisschen dazu, dass ich das dann auch selber angefangen habe, eher zu verstecken, zu verdecken. Und ja, und jetzt habe ich mir das zurückerobert, dieses Strahlen. Und das geht jetzt irgendwie nicht mehr weg.
SPEAKER_01Ja, ist voll schön. Und ja, du bist ja dann auch so ein bisschen in die Spiritualität gekommen. War das schon immer so oder hattest du schon immer auch so Wahrnehmung oder kam das erst mit der Zeit?
SPEAKER_02Also ich denke, dass ich das schon immer hatte, dass mir das aber überhaupt nicht bewusst war. Und ich komme wirklich so aus der klassischen Psychologie, habe ich studiert und habe zehn Jahre in der Erwachsenenbildung gearbeitet und junge Menschen in sozialen Berufen ausgebildet, in Erziehungswissenschaften, Psychologie. Und irgendwie habe ich schon immer unbewusst auch die Spiritualität mit eingebaut in meinen Arbeiten, in mein Wirken. Doch tatsächlich bewusst entschlossen, das wirklich auch in meine Arbeit, in mein Leben mit einzubeziehen, habe ich dir eben erzählt. Die ersten Steps habe ich mit dir begonnen. Ich habe meine erste spirituelle Ausbildung bei dir gemacht, zum spirituellen Coach. Ja, spannend. Seitdem es so viel passiert.
SPEAKER_01Das ist so schön, ja, das freut mich so. Und dass es dann so der Startschuss war und dann du einfach so dein Ding auch so gemacht hast, so extrem, und dann immer weitergegangen bist. Also ja, ja. Und gab es auch so einen Punkt, wo du gesagt hast, so ich möchte jetzt wie bisher nicht weitermachen, ich schlage jetzt diese ganz andere Richtung ein. War das so ein bestimmter Punkt? Also wie du da auch diese Ausbildung zum Beispiel gefunden hast. War da irgendwas vorne weggegangen? Als ich dich gefunden habe.
SPEAKER_02Das war tatsächlich, dass ich angefangen habe, mir mein Leben wieder leichter zu machen, dass ich erlaubt habe, meiner Freude zu folgen, auch materielle, schöne Dinge wieder in mein Leben einzuladen. Und dann habe ich deine Werkzeuge gefunden auf Social Media damals. Ich weiß nicht mehr genau, über wen oder wie es genau gekommen ist. Und dann habe ich mir einige Werkzeuge gekauft und habe die auch schon so in meine Arbeit, aber ich stand noch nicht wirklich dahinter, weil ich halt aus der klassischen Psychologie komme and meine Kollegen damals sowieso so belächelt haben, dass ich jetzt online als Coach arbeite. Also ich bin sehr, sehr, sehr belächelt worden. Und deswegen habe ich das spirituelle Arbeiten auch immer ein bisschen versteckt und habe mir das auch, glaube ich, selber immer kleineredet. Und als ich dich dann entdeckt habe und beschlossen habe, ich mache jetzt tatsächlich eine Ausbildung zum spirituellen Coach, von da an habe ich begonnen und dann war das aber auch ein Weg, das wirklich öffentlich zu kommunizieren, dass ich gesagt habe, also bei mir bekommst du nicht nur Wissen oder eben in Anführungsstrichen Therapie, wobei ich überhaupt nicht therapeutisch arbeiten darf. Aber in die Richtung habe ich halt begleitet und habe ich gesagt, du bekommst bei mir viel, viel mehr. Und so ist dann irgendwann die moderne magische Psychologie entstanden, die heute eigentlich mein ganzes Leben bestimmt, ja, mein privates, mein berufliches und mega schön.
SPEAKER_01Ja, mega, mega schön. Ja, so wie von der angepassten Frau zur freien Frau, ne, dieses wirklich, dass du es dir erlaubt hast, auch so zu sein, das mit reinzunehmen. Und was meinst du, warum passen sich so viele Frauen noch so an? Gerade wie du sagst, ich wurde da belächelt und dann ist man ja erstmal so, uh, hoffentlich sieht es keiner so ungefähr. Ich kenne das von meiner Arbeit auch, ne? Und da dann reinzugehen, warum passen die sich so an?
SPEAKER_02Naja, abgesehen davon, dass sich anzupassen, bescheiden zu sein, nicht so egoistisch zu sein, abgesehen davon, dass das halt in unserer Gesellschaft ja absoluten hohen Stellenwert hat, kriegt man ja schon wie so einen geburtlichen Fahrplan mit, dass man sich anzupassen hat. Aber wenn du es jetzt mal wirklich so tiefenpsychologisch betrachtest, dann hat das ganz klar auch was damit zu tun, dass du Angst hast, nicht mehr dazu zu gehören, dass du Angst hast, ausgeschlossen zu werden. Und wenn das passiert, wir kennen das noch aus Geschichten von früher, vom Säbelzantiger und der Höhle, dann hast du im wahrsten Sinne des Wortes Pech gehabt. Und das sitzt noch so tief in uns drin. Und ich war so dermaßen angepasst, das ist heute Wahnsinn, wenn ich zurückdenke, wie ich früher gelebt habe, wer ich früher war, was ich geglaubt habe, wer ich bin. Ja, also es ist Wahnsinn, was ist.
SPEAKER_01Ja, und dieser Switch, was sich alles verändern kann, wenn man anfängt, so an sich zu arbeiten. Du bist ja sowieso dann schon in dem Bereich gewesen, Psychologie, ne? Also toll. Und ja, also das finde ich wirklich total spannend. Hattest du auch so Punkte, wo du gedacht hast, du hast dich erstmal so verloren, bevor du da reingestartet bist?
SPEAKER_02Ja, ich hatte einen heftigen Burnout. Und das ist ja was, das ist ja auch gesellschaftlich schon mehr als anerkannt. Also so gut wie jede Frau hat mindestens 1, ich glaube, acht sagt man inzwischen, 1,8 Burnouts in ihrem Leben. Das gehört ja schon dazu. Doch die Wahrheit ist, wenn du es einmal erlebt hast, also wenn du wirklich einen Burnout hattest und so wie ich, ich habe die Angst gehabt, dass ich da nie wieder rauskomme. Ich habe also wirklich dieses schwarze Loch gesehen. Wir hatten zwei kleine Kinder, davon ein Sohnchen mit besonderen Herausforderungen. Mein Mann war beruflich sehr eingespannt, mein Vater war sehr krank, dann noch ein Hund. Und da habe ich ganz klar gemerkt, da ist wieder so die Rebellen in mir wach geworden. Ich stelle jetzt mein Leben anders auf. Und jetzt höre ich mal auf meine innere Stimme, die interessanterweise sehr häufig genau das Gegenteil von dem gesagt hat, was mir gesellschaftlich vorgelegt wurde. Und das war wirklich so der, kann man sagen, so der Geburtsstunde der Frau, die ich in Wahrheit schon immer war.
SPEAKER_01Ich kriege eine Gänsehaut, wirklich, eine richtige Gänsehaut habe ich, weil ich das so schön finde. Und dass man dann auch wirklich, und du hast ja auch die Power, so loszugehen, ne? Und du zeigst auch allen anderen Frauen, hey, du hast auch die Power, weil ich habe das gelebt, ich habe die Power und du hast die auch. Und das finde ich ist so das, was du so rüberbringst. Und ja, das Thema Selbstliebe ist ja mehr als so ein schönes Wort. Du hast ja da wirklich da auch dich wieder reingekämpft, ne, auch in diese Selbstliebe auch dann auf dem Weg.
SPEAKER_02Ja, Selbstliebe, das ist immer noch, auch wenn das so ausgelutscht klingt, aber es ist immer noch ein Riesenthema, weil die meisten verbinden das mit, einmal in der Woche nehme ich ein schönes Schaumbad und ich gönne mir dazu noch die schönsten Badekristalle und ja, freitags gehe ich noch zum Yoga. Das ist Selbstliebe. Doch das hat überhaupt nichts mit Selbstliebe zu tun. Das ist nice to have. Das ist so das I-Tüpfelchen vielleicht noch. Aber wahre Selbstliebe hat ja definitiv da ihren Ursprung, wo ich einfach schaue, wer bin ich eigentlich, wenn keiner hinschaut und wer bin ich, wenn ich wirklich ich selbst bin. Also wie bin ich mit mir, wenn Dinge nicht so laufen, wie ich mir das wünsche. Oder wenn ich kritisiert werde, wer bin ich denn dann? Wie rede ich dann mit mir? Wie bin ich mit mir? Da beginnt die Selbstliebe. Und die ist nicht so romantisch, wie uns das immer vorgestellt wird. Und die ist auch nicht in meinen Augen so leicht wieder ins Leben zu integrieren, weil wir das krasse Gegenteil vorgelebt bekommen.
SPEAKER_01Ja, genau, weil ja Selbstliebe auch für uns Frauen immer so leicht mit Egoismus dargestellt wird. Wenn du eine Mutter bist, wenn du Kinder hast und du machst dann mal irgendwas für dich selber oder was auch längerfristig ist, hat Zeit für dich, es braucht nur eine Meditation sein oder was, dann wird es ja gleich so dargestellt, du kümmerst dich nicht, du bist egoistisch. Oder das ist, glaube ich, auch immer so eine Gratwanderung, wo die meisten dann so sagen, boah, darf ich das denn jetzt überhaupt? Ist das denn jetzt angebracht?
SPEAKER_02Genau da setzt halt meine Arbeit an. Weil einerseits geht es natürlich um ein gewisses Verständnis, wobei ich immer wieder die Erfahrung mache, die Frauen, die zu mir kommen in die Räume kommen, die wissen schon eine ganze Menge. Die haben schon entweder Therapien gemacht oder die haben auch schon was im Bereich Persönlichkeitsentwicklung gemacht. Die wissen schon eine ganze Menge. Sie kriegen es aber nicht verkörpert und wirklich so, dass sie es leben können. Dieses, ich nehme mir jetzt die Zeit für mich. Und ich fahre mal ganz alleine zwei Nächte weg. Das funktioniert nicht, weil wir so geprägt sind, und das ist ein riesiger Teil meiner Arbeit, innere Kindarbeit. Weil wir uns unbewusst immer wieder auch natürlich zurückhalten lassen von diesen inneren Anteilen in uns, die sagen, du musst aber jetzt lieber für alle da sein, sei brav und passt dich an. Das sind innere Kind-Anteile. Und die rufen uns immer wieder zurück und sagen, ich sterbe, wenn du das jetzt machst, wenn du dich jetzt dich um dich kümmerst. Aber das ist so, das zu verbinden, weißt du, diese Arbeit, also Psychologie, Tiefenpsychologie mit der magischen Arbeit, mit Spiritualität, das ist in meinen Augen die Medizin der neuen Zeit. Wie die Schulmedizin für mich nicht ohne die Homöopathie, ohne die ganzheitliche Medizin wirklich, sag ich mal, es ist nicht das alleine Heilmittel, die Schulmedizin. Und so sehe ich das in der Psychologie und der Therapie genauso. Also wer die Spiritualität, wir sind alle Energie, wer das nicht mit einbezieht, da fehlt was.
SPEAKER_01Ja, ja, da fehlt was. Und ich finde das so toll, auch gerade in der Psychologie, das so mit reinzunehmen, die Energiearbeit. Und meine Vision ist ja sowieso, dass das alles irgendwann auch mehr zusammenarbeitet. Klar brauchen wir die Schulmedizin, logisch, aber dass das alles ineinandergreift, so Körper, Seele, Geist und auch die Energie. Und das ist wirklich so ein absoluter Wunschvorsteller. Deswegen freue ich mich.
SPEAKER_02Ich wünsche mir, ich hätte so ein Konzept, wie ich das jetzt für mich so entwickelt habe. Ich wünschte, ich hätte das vor 15 Jahren gehabt. Also es wäre für mich alles so viel schneller gegangen und ich hätte mich so viel sicherer gefühlt und auch zugehörig wieder gefühlt. Die meisten fühlen sich auch immer wirklich zugehörig zu irgendetwas oder irgendjemandem. Und ja, und das erfüllt mich zutiefst. Also es ist nicht nur Heilung für die anderen oder für Kunden, die zu mir kommen, sondern vor allem auch für mich selber.
SPEAKER_01Ja, ja, klar. Also es ist ja wirklich so, bei jedem Kunden, den wir dann auch so haben, dann ist es auch Heilung für dich selber, genau. Weil du begleitest, du gehst da jedes Mal mit durch und ich glaube auch so, ja, heile andere, heile dich selbst, heile Energieheilung eben, ne, dieses. Und das hängt für mich auch ganz, ganz tief zusammen und das ist so schön, weil es wirklich eine Win-Win-Situation für alle ist und dann alle am Ende wieder so strahlen können. Es ist wirklich.
SPEAKER_02Das ist echt eine Form von Egoismus, weil ich immer sage, also ich mache das hier auch für mich und was gibt es denn Schöneres, als so arbeiten zu dürfen und dafür noch Geld zu verdienen, davon noch Geld zu verdienen? Ja, und da sind wir wieder beim Egoismus.
SPEAKER_01Genau. Und das ist ja auch so eine Herzensaufgabe. Es ist ja wirklich ein Ruf und eine Seelenaufgabe, dann da auch durchzugehen. Hast du ja auch deine eigenen Programme entwickelt? Und wie lange gehen die? Also was machst du da genau mit den Frauen? Wie kann man sich das vorstellen, wenn jetzt hier eine Zuschauerin vielleicht ist, die sagt, boah, ich brauche da irgendwie mal auch so einen Fahrplan. Wie läuft das bei dir?
SPEAKER_02Also tatsächlich, der Hauptschwerpunkt bei mir ist die Eins zu eins Arbeit. Also wirklich, dass eine Frau für zwölf Wochen oder 16 Wochen, also ich sage immer, zwölf Wochen ist so das Mindeste, was man sich erlauben sollte, gönnen sollte, damit man mal wirklich merkt, was sich verändert und wie es sich verändert. Und das ist so der Hauptschwerpunkt, dass also Frauen tatsächlich ins Eins zu eins kommen und wir uns jede Woche im Zoom treffen, sie einen WhatsApp-Support hat, weil ich sage immer, das Leben passiert zwischen den Calls und die Herausforderung und auch so dieses, da hänge ich gerade fest, das passiert zwischen den Calls. Und deswegen, das ist so das Besondere, sie haben dann immer einen WhatsApp-Support auch dabei, dass sie mal eben schreiben können, Steffi, ich hänge da fest, hast du einen Impuls? Oder kannst du mir da vielleicht auch einen Körperprozess einstellen? Das ist so der Hauptbestandteil meiner Arbeit. Und gleichzeitig habe ich mein absolutes Baby, das ist Goldwipe. Das ist mein zehn-wöchiger Raum, wo Frauen wirklich das Fundament mit allen Tools, mit allem Wissen, but for all the chance, es direkt zu verkörpern. Durchlaufen, das ist ein Gruppenprogramm, da kann man jeder einsteigen, jederzeit dazu kommen. And da bekommst du wirklich this fundament from Grenzen setzen, weiß jeder. But it's really umsetzen, es schaffen im Alltag schaffen die wenigsten, ihren eigenen Raum einnehmen und sagen, so, dafür stehe ich eben nicht mehr zur Verfügung. Wie das in der Theorie aussehen könnte, wissen die meisten, aber es scheitert eben an der Verkörperung. Und das machen wir alles in diesen zehn Wochen. Und das ist, ich sag mal so, das ist das Fundament, das ist die Basis, um dann wirklich raus in die Welt zu gehen. Ich sage mal so, das sind die Wurzeln, die du dir abholst in diesem Raum und dann gehst du raus und strahlst und lebst. Das ist so mein Signature-Programm. Und dann habe ich auch noch kleinere Sachen, auch wie jetzt nichts, ja, jetzt bald einen kostenfreien Abend und sowas, wo man mal reinschnuppern kann, in die Energie. Also es gibt so ganz viele schöne Sachen, die ich angehört habe.
SPEAKER_01Und die Leute halt vor allem, was mir auch immer so wichtig ist, die Frauen da reinzubringen, weißt du in diese Rolle wieder, die sie eigentlich hat, in die Weiblichkeit, weil wir eigentlich so stark auch immer in der männlichen Rolle auch verhaftet sind. Weil wir einfach so viel machen und da wieder einfach in diese andere Energie mal reinzukommen.
SPEAKER_02Ja, aber das ist nicht leicht, weil diese männliche Rolle gibt uns eine wahnsinnige Sicherheit. Und sie gibt uns die Sicherheit, nicht sterben zu müssen. Ja, genau. Und da das zu switchen, in die Weiblichkeit zu kommen, das ist echt ein tiefer Prozess. Das ist nicht, ich ziehe mir jetzt mal ein Kleid an und mache mir eine. Es ist da. Nein. Leider nein. Und das ist einfach in meinen Räumen, bekommst du da die nötige, ja, diese Sicherheit schon, dass du gehalten bist, dass du gesehen bist, dass ich weiß, wie sich das anfühlt. Und gerade wenn wir auch in der Gruppe sind, dass die anderen Frauen eben auch da sind und man so diesen Prozess gemeinsam durchgeht.
SPEAKER_01Und auch die Zeit, diese Geduld, ja genau, diese Geduld auch zu haben. Ich glaube, alleine, wenn man alleine so den Weg geht, auch, dann ist es auch oftmals so, dass man wieder aufgeht oder rausfällt, man fällt wieder in alte Muster rein und gemeinsam gerade unter Frauen auf den Weg zu gehen, ist, glaube ich, ganz, ganz wichtig. Sich da wirklich auch diese Stärke.
SPEAKER_02Das ist unglaublich. Deswegen kombinieren auch viele so einen Eins-zu-Eins-Raum dann tatsächlich mit dem Goldweibraum. Also das ist meistens so, dass sie beides wählen dann auch. Und ja, das ist wirklich die Medizin der neuen Zeit. Ich kann es nicht anders sagen.
SPEAKER_01Für mich. Ja, ja, ja. Und das ist ja auch das Thema Fülle. Auf der einen Seite auch das Geld, aber auf der anderen Seite ja auch diese innere Fülle. Das gehört ja alles irgendwo zusammen. Geld wird ja da auch immer so verteufelt. Also Geld hat ja irgendwo auch in unserer Gesellschaft teilweise eine negative Energie. Da gibt es ja auch ganz viele Sprichwörter an einem geldverdrückten Charakter oder du, Geld ist schlecht oder das gehört ja alles dazu, da dieses Bewusstsein auch zu switchen, weil es ist ja auch nur eine Energie, mit der wir arbeiten, in die wir reingehen. Hast du da auch so die Erfahrung gemacht?
SPEAKER_02Oh ja. Ich habe gesagt, Geld ist nicht so wichtig. Ich brauche nicht so viel Geld. Und ach, ich habe diesen ganzen Klassiker habe ich alles gehabt. Doch als ich dann auf meinen Weg gekommen bin, habe ich halt festgestellt, ich habe Angst vor Geld gehabt. Also ich hatte eine ganz, ganz tiefe Angst, weil mein Vater, als ich noch klein war, zwei, drei Jahre ungefähr, er war Vollstreckungsbeamter und hat mich mitgenommen zu den Menschen, wo er den Kuckuck, weißt du, zu Hause aufgehen musste. Und hat mir dann als kleines Mädchen gesagt, schau mal, die Leute können eigentlich mit Geld umgehen und hat mir immer signalisiert, besser ist, du hast nicht so viel, kannst du auch nicht so tief fallen. Ja, also er hatte so den Glaubenssatz, die Leute können eh nicht mit Geld umgehen und dann ist es besser, man hat gar nicht so viel. Dann kann auch nicht so viel passieren. Und das war so tief in mir drin, dass ich tatsächlich eine Angst und eine Ablehnung gegen Geld entwickelt habe und gleichzeitig aber auch schon immer die Anteile in mir aktiv waren, die einfach auch immer Geld angezogen haben. Also ich habe nie irgendwie jetzt Hunger gelitten oder so. Aber ich konnte es mir nicht wirklich erlauben, auch für mich auszugeben. Also für mich auch zu investieren. Und ja, da habe ich viel aufgelöst, viel gearbeitet und Geld ist eben auch ein großer Bestandteil meiner Arbeit und meiner Räume. Also wirklich die Geldheilung und auch, dass die Frauen mal die kollektive Geldgeschichte nicht nur kennenlernen, sondern wirklich auch damit in Berührung kommen und das direkt aus ihrem System schmeißen können, was bei ihnen irgendwie noch alles aktiv ist auch. Also ja, Geld ist ein Thema. Und ich liebe Geld.
SPEAKER_01Ja, das sollte man auch lieben, genau, mit der Energie. Und das auch so zu sagen, ich liebe Geld. Und das ist ja auch eine schöne Energie. Man kann ja auch mit dieser Energie ganz viel machen, wenn man viel davon hat. Viele schöne positive Dinge. Das muss ja nicht negativ sein. Und findest du auch, es gibt einen Zusammenhang zwischen Geld und Selbstwert. Also ich finde immer, das hängt total zusammen. Wenn ich jetzt, wenn mein Konto ständig im Minus ist, habe ich halt meistens in der Regel auch kein Selbstwertgefühl. Das hängt ja ganz eng zusammen.
SPEAKER_02Ja, wobei das für mich nicht unbedingt zusammenhängt mit Geld haben oder nicht haben, sondern in die Erlaubnis mit Geld gehen. Weil ich habe vor, ich weiß gar nicht, drei, vier Jahren bin ich gestartet mit energetischen Geldkursen für Frauen. Also nicht irgendwelche Finanzstrategien, sondern wirklich so diese, ich erlaube mir in Beziehung zu kommen mit Geld. Ich erlaube meine Geldwunden zu heilen. Und das war so spannend, da sind Frauen in meine Räume gekommen, ich wusste das gar nicht, doch die hatten zu dem Zeitpunkt unfassbar viel mehr Geld als ich auf dem Konto. Ich hatte Millionärinnen auch in meinen Räumen. Und sie konnten es über, sie haben es überhaupt nicht verkörpert. Also sie haben ihre Rolex-Uhr im Safe liegen gehabt und sich nicht getraut, sie mal anzuziehen oder sich mal ein Wochenende zu erlauben, ein schönes Kleid zu erlauben. Und ich war eben die, ich habe das dann verkörpert gehabt, ich habe es gelebt. Und wenn du, wenn fremde Menschen in den Raum gekommen wären, die hätten gesagt, die Steffi ist die Millionärin, ne? Weil ich es verkörpert habe und dann auch eben nicht mehr so diese Ansichten drauf hatte. Und als das dann im Nachgang alles so rauskam, das war auch nochmal echt spannend. Und deswegen würde ich sagen, es hat nicht unbedingt was mit Geld haben in erster Linie zu tun, sondern mit der Erlaubnis für Geld.
SPEAKER_01Naja, das hängt ja alles, genau, es ist ein sehr, sehr spannendes Thema. Und was bedeutet denn Empfangen denn auch? Also dieses Geld empfangen zu können, was würdest du sagen? Was kann man da in sich verändern, genau, wenn du jetzt irgendwie jetzt mal so einen Tipp geben solltest, wenn jetzt wer zuhört? Ich glaube, das Geldthema haben so, so viele, dieses im Mangelsein, dieses Mangellenken und da wieder immer reinzurutschen und überhaupt nicht da rauszukommen.
SPEAKER_02Ja. Also das Erste, was du machen kannst, ist wirklich mal dich zurückzulehnen, Augen zuzumachen und zu schauen, wenn jetzt jemand, den du überhaupt nicht magst, den du komplett ablehnst in deinem Leben, in deinem Umfeld, wenn der kommt und würde dir 10.000 Euro schenken, wie reagiert dein Körper? Also wie fühlt sich das in deinem Körper an? Das ist so eine wunderschöne erste Übung, um herauszufinden, oh Gott, wie stehe ich eigentlich zu Geld und was macht mein Körper eigentlich? Die meisten kommen gar nicht bis dahin alleine, wirklich sich das vorzustellen, wie es ist, wenn jetzt zum Beispiel die Mutter, wo ein schlechter Kontakt besteht und wo man überhaupt nicht irgendwie in so einem Rechtfertigungs... Modus kommt, ich muss dann was zurückgeben. Bei manchen sind es die Ex-Partner oder so. Und da wirklich dir das mal zu erlauben, zu schauen, die kommen, stellen sich vor dich und wollen dir einfach 10.000 Euro schenken. Und je nachdem, wenn du bei 10.000 Euro gar nicht so viel spürst, dann erweiterst du auf 20.000, 30.000 Euro und dann weißt du auch schon, inwieweit dein Körper bereit ist, Geld wirklich anzunehmen und vor allen Dingen auch in welcher Summe. Das ist so ein erstes schönes Barometer, wo man dann schon mal so weiß, ah, da stehe ich wohl möglich. Weil der Körper ist ja, der das Geld empfängt. Mein Kopf ist es nicht. Ja, ja, es ist die Energie. Ja, genau, richtig. Mein Körper ist es, der dann auch die Hände ausstreckt und es annimmt und es halten ab. Und der Körper ist eben auch, der so viele Gelderfahrungen gemacht hat. Es ist nicht hier unser Geist, unser unendliches Leben. Das braucht kein Geld. Das hat mit Geld nicht viel am Hut. Das ist, glaube ich, auch in der Spiritualität immer so ein Thema. Dass viele sagen, ja, ich brauche ja gar kein Geld, weil unser hohes Selbst, die Seele, braucht es nicht. Aber der Körper freut sich enorm.
SPEAKER_01Ja, genau, ist immer so ein Zwiespalt, ne? Spiritualität und Geld, dann sollte man genau am besten, ja, auch die Vorstellung, wie die Leute, wie du in die Schublade gesteckt würdest. Wenn du spirituell arbeitest, sollst du am besten so einen Strickpulli anhaben oder wenn man sich schön anzieht oder wie du schon deine Lippenstift oder jetzt mit dem Hut und so einfach so schön, ne? Einfach dieses Schöne, diese Schönheit, ne, wird auch oft gesagt, passt nicht ins Bild.
SPEAKER_02Aber so war es bei dir damals. Ich habe dich gesehen und hab gedacht, mein Gott, sie verkörpert für mich Spiritualität und sie ist eine so wunderschöne Frau. Also mich hat es wahnsinnig angezogen. Und ich kann natürlich nachvollziehen, Geld ist nicht nur negativ behaftet, sondern Geld wird zu größten Teilen ungerecht verteilt und die, die am meisten haben, sind jetzt nicht unbedingt so die nettesten. Die verwenden das Geld ja jetzt auch nicht für die nettesten Geschichten für uns. Und das ist natürlich, das spürst du alles, gerade die Menschen, die sehr, sehr angebunden sind. Und dann ist da schon mal per se auch eine Ablehnung, ja. Doch ich sage mal, es nützt halt keinem was. Wenn du sagst, nee, ich nehme das Geld nicht von wem auch immer. Nützt halt nichts. Weil du bist ja als Mensch verkörpert hier auf diese Welt gekommen, dass sich dazu entschieden. Und dein Körper, ich finde immer, der hat auch ein Recht drauf, verwöhnt zu werden, dass es ihm gut geht. Und dass er nicht in der billigen Jugendherberge schlafen muss, das ist für eine gewisse Altersgruppe. Also wenn ich mit meinen Kindern unterwegs gewesen bin, ist eine Jugendherberge völlig in Ordnung. Aber wenn ich für mich alleine mir was gönnen möchte, dann ist es tatsächlich inzwischen eine Suite in irgendeinem schönen Hotel. Und ich bin diese ganzen Prozesse durch, weil ich dachte, Stefanie, was machst du hier eigentlich? Das brauchst du doch gar nicht und es kostet so viel Geld. Ich bin durch diese ganzen Prozesse und Widerstände durch und ja, jetzt genieße ich und tanke da so viel Energie, weil das Leben passiert, während wir dabei sind, Pläne zu machen. Und ich sage immer, wir müssen unser Fülle-Konto gut auffüllen, damit in Zeiten, wo es mal nicht so gut läuft, ja, oder wo Schicksalsschläge passieren, dass wir von unserem Fülle-Konto schöpfen können und gut durch diese dann schwierigeren Phase kommen.
SPEAKER_01Ja, schöne Vorstellung. Also ja, superschön. Ja, richtig schön. Ja, sehr spannend, sehr, sehr spannend. Und auch das Thema Weiblichkeit ist ja bei dir auch immer so mit drin. Das fällt ja da auch immer so rein. Was bedeutet jetzt diese Weiblichkeit für dich heute, wirklich?
SPEAKER_02Nichts Romantisches auf jeden Fall. Das, was ich schon gesagt habe, jetzt mich einfach schön zu kleiden oder eben auch das anzuziehen, was mir gefällt. Ich bin halt nicht wirklich schlank. Im Gegenteil. Also ich bin gut gebaut und ich kenne das halt immer. Also ich bin für nichts mehr bewertet worden als für meinen Körper. Und ich habe nie wirklich das getragen, was mir gefallen hat, sondern ich habe immer geguckt, was ist möglichst unauffällig und wo werde ich möglichst wenig auch bewertet. Und seit ich mir natürlich jetzt erlaube, mich so zu kleiden, wie es mir ja gefällt, ich bekomme so viel mehr Komplimente, ist unglaublich, obwohl ich vielleicht in dem einen oder anderen dicker aussehe. Aber das hat für mich noch nicht wirklich was mit einer verkörperten Weiblichkeit zu tun. Das ist so das I-Tüpfelchen, sondern wirklich wieder in Verbindung zu kommen mit Wer ist denn die Frau in Wahrheit? Und die Frau ist ein gieriges, verschlingendes Wesen, die sich nimmt, was sie will. Und als ich da eingestiegen bin in diese Themen, da war auch erstmal ganz schön viel Ablehnung, weil wer möchte schon gierig sein? Wer möchte schon gerne ein verschlingendes, vereinnahmendes Wesen sein? Aber in Wahrheit sind das die größten Anteile der Frau, der Weiblichkeit, weil dann auch mehr diese Welt hier ausgestorben. Und da sich wieder mit zu verbinden und auch aus diesen ganzen Widerständen und Glaubensmustern rauszukommen, die man hatte über all diese Dinge, das ist für mich wirklich Weiblichkeit mehr und mehr leben. Also wirklich auch sagen, was ich brauche. Und mir das dann auch nehmen zu können. Das ist für mich wirklich gelebte Weiblichkeit. Und dann, wenn man das schafft, kommt natürlich dann auch gut im Außen alles andere noch dazu, dass man sich auch weiblicher fühlt, schöner fühlt.
SPEAKER_01Und das auch ausstrahlt, das strahlt man ja aus. Das ist ja wirklich so eine so eine Energie auch, die dann da ist. Ganz unabhängig. Du hast jetzt von deiner Figur geredet. Ich finde, das ist vollkommen unabhängig davon, ob jemand charismatisch ist oder nicht. Oder das hat damit überhaupt nichts zu tun.
SPEAKER_02Ja, heute sehe ich es genauso, aber ich bin da auch ganz anders geprägt. Und ja, aber es war durch und durch eine Befreiung auf allen Ebenen bei mir die letzten Jahre. Und das hat sich so sehr gelohnt.
SPEAKER_01So schön, so, so schön. Und ja, was wäre, wenn weibliche Stärke gar nicht so bedeuten würde, noch mehr zu leisten, sondern noch mehr, also gar nicht so gegen sich zu kämpfen. Was ist dann? Das finde ich so spannend, diese Frage. Also dann hast du die Chance, das Paradies auf Erden zu erleben. Genau. Und das ist so wichtig, wenn das viele Frauen so denken würden, dann wäre alles so leicht, finde ich. Das ist so, ja, es muss einfach noch mehr, ne, noch mehr kommen.
SPEAKER_02Ja, damit du das wirklich denken kannst, darfst du es erstmal fühlen. Das ist immer so dieser Weg. Deswegen ziehen wir das an, genau, diesen Weg. Die meisten denken immer, indem dass ich mir dann diese Sätze sage, ja, und affirmiere und sowas, dann kommt es schon. Ich hatte gestern erst wieder so ein Gespräch mit einer Kundin. Da habe ich gesagt, du, aber in Wahrheit machst du es dir nur noch schwerer, weil sie sagt, ja, ich will ins Vertrauen kommen und ich will mich in dieses Leben verlieben und ich will es schön finden und ich sage mir das jeden Tag. Und dann habe ich ihr gesagt, ja, aber in dir drin sind so viele Anteile. Da sitzt so ein kleines Mädchen, das sagt, nee, besser nicht und lieber nicht. Und das hat Erfahrungen gemacht, die ihm solche Angst heute machen, ja, und das ist das, was dich immer wieder zurückhält. Und solange du dann sagst, ja, alles ist gut und ich, das Leben ist schön, machst du es nur noch schlimmer, weil du diesen kleinen Mädchen, diesen inneren Anteilen signalisierst, du bist mir egal, ich höre dich nicht. Und das ist ein richtiger Überlebenskampf, der da in uns. Genau. Wenn man diese Dinge mal verstanden und dann aber auch verkörpert hat und wirklich auch in Kontakt kommt mit seinem inneren Mädchen und es integriert in sein Leben. Ja, das ist so einer der schönsten Fahrpläne, die es gibt. Und ehrlich gesagt, ich habe es nicht erfunden, sondern es steht alles in der Bibel.
SPEAKER_01Ja, genau. Und immer da liebevoll zu sein, auch wenn es dann mal wieder Rückschritte gibt und trotzdem dann auf dem Weg zu bleiben und wieder, man fängt ja auch nicht wieder von vorne an. Viele denken ja, boah, jetzt ist das wieder, hat nicht geklappt, dann fange ich wieder ganz bei Null an. Stimmt ja nicht. Nein, nein, nein, nein. Da einfach immer wieder weitergehen, wo du gerade stehst. Und wir sind immer alle genau da, an dem richtigen Punkt, wo wir einfach sein sollen. Das ist einfach so. Und sich dann damit zu beschäftigen und ja, das ist toll. Ja. Also du hast ja auch bei dir, du nennst es ja be yourself, Women, ne? Und ja, das ist ja auch bereits in jeder Frau, du selber zu sein.
SPEAKER_02Ja, mit all ihren Gefühlen. Also für mich ist reich sein nicht nur auf dem Konto, sondern so dieses ganze Leben, also sich reich zu fühlen, Gefühlsreichtum nenne ich das. Weil wir haben so viele Gefühle. Also Emotionen, es gibt 27 Unterkategorien von Emotionen von unterschiedlichen, ja. Und wir denken immer, es gibt nur so ein paar Gefühle. Aber sich alle Gefühle wieder zu erlauben, auch die nicht so schön, also darf ich noch ganz kurz ein Beispiel erzählen? Ja, klar, klar. Ich habe gerade, du kannst es nicht sehen, aber ich habe es ja schon erzählt, ich habe gerade eine Knieherausforderung, ich hatte eine Knie-OP und habe auch eine Kniegeschichte. Also ich bin da nicht ganz so unbedarft an diese ganze Operation dran gegangen, darf jetzt nicht laufen. Und als ich aus der OP kam, auch die ersten Tage danach, ich war richtig down. Also ich war richtig, ja, und ich musste, es ist mir so aufgefallen, ich musste darum kämpfen, dass ich all diese Gefühle haben darf, dass ich mich schlecht fühlen darf, dass ich alles Kacke finden darf und dass ich mich auch mal bemitleiden darf. Ich musste darum kämpfen, weil unsere Gesellschaft es nicht halten kann. Die können es nicht aushalten, zu sehen, wenn jemand anders, ich will jetzt nicht sagen, also ich ja doch, ich habe wahrscheinlich auch gelitten, ja. Und dann musst es immer alles gleich positiv geframed werden. Also sieh doch mal, es war bestimmt für irgendwas gut. Und den Sinn erfährst du erst später. Vielleicht hattest du noch was aufzulösen an irgendwelchen Themen. Mag alles irgendwo ein Stück weit stimmen. Doch weißt du das erste Mal, das ist für mich auch gelebte Weiblichkeit. Das, was gerade da ist, darf ich fühlen. Das, was gerade da ist, darf da sein. Und wenn ich mir diese Erlaubnis wieder zurückerobert habe, wir werden so gesund. Also so eine emotionale Stabilität, ne? Man nennt es emotionale Intelligenz, haben wir alle nicht beigebracht bekommen. Aber das ist Weiblichkeit, ja. Keine Angst zu haben vorm Schatten, weil er ist eh da ist.
SPEAKER_01Ja, finde ich ein ganz wichtiges Thema, weil genau, das erlauben wir uns nicht. Und einfach auch mal zu sagen, das ist jetzt halt eben blöd, es ist jetzt halt eben doof, ne? Da nicht drin hängen zu bleiben, aber auch in dem Moment, das mal einfach zu spüren und zu sagen, ja, jetzt ist es so, jetzt im Moment ist es so, finde ich mega wichtig.
SPEAKER_02Und wenn du eine emotionale Intelligenz besitzt, wird sich das auch schnell wieder wandeln. Das haben wir aber alle nicht mitbekommen. Wir haben mitbekommen, wenn du einmal in diesen negativen Gefühlen bist, bleibst du dafür immer drin. Das haben wir mitbekommen. Und wir haben Angst vor unseren eigenen Gefühlen bekommen.
SPEAKER_01Wir fühlen die auch gar nicht mehr so. Wir trauen uns ja auch gar nicht mehr, die zu fühlen. Das ist ja so auch in der spirituellen Bubble, kriegst du bestimmt auch mit so gerade auf Social Media. So dieses, es ist alles nur Licht und Liebe, es ist alles nur toll, du darfst alles spüren, die Freude und die Leichtigkeit ist alles super. Aber sobald da irgendwie eine Trauma ist oder eine Wut ist gerade auch eine Wut. Das darf ja gar nicht sein. Das ist ja alles, ne, und das ist ja genauso ein Gefühl wie eine Freude, die wir ja genauso gefühlt werden. Ja, ich finde es so wichtig. Ja.
SPEAKER_02Wir denken immer, es muss alles einen Sinn haben. Mag auch sein, dass das jetzt hier einen Sinn hat in meinem Knie. Ich habe ihn noch nicht so ganz gefunden. Das ist das, was Selbstliebe ist. Mich in diesen Zeiten einfach gut versorgen. Und jetzt nicht überlegen, was habe ich hier noch großartig aufzulösen oder sonst was, sondern was brauche ich jetzt? Ja, um das Lernen zu kommunizieren, ja, auch zu sagen zu meinem Mann, bist du so lieb und bringst mir das, obwohl du mir schon zehn Sachen vorher gebracht hast, ja, wärst du so nett? Ja, und wirklich schauen, was ist wichtig für mich und was ist auch nicht verhandelbar. Da sind wir wieder bei Selbstliebe. Und ja, das wollte ich noch sagen. Wir sind darum beraubt worden, um wirklich unsere Gefühle leben zu dürfen. Gefühlsarmut. Und das ist eben auch was, was ich mit Reichtum verbinde. Dich wieder wirklich spüren zu können und dir alles zu erlauben an Gefühlen. Weil in Wahrheit, warum wollen wir Geld haben? Weil wir eine bestimmte Erfahrung machen wollen. Ich möchte diese wunderschöne Handtasche haben, weil ich die Erfahrung machen möchte, wie fühlt sich das an, wenn ich die trage? Es geht einfach um Gefühle immer wieder. Es geht um gar nicht um so das Spezielle. Wie soll das alles kommen, wenn mir an anderer Stelle, wenn ich mir so viel verbiete von diesen Gefühlen, die eben auch da sind, weil wir in einer dualen Welt leben? Und es geht ja darum, aus der Trennung in die Einheit zu kommen und die Angst vor diesen Gefühlen zu verliehen.
SPEAKER_01Total spannend. Ich könnte mich mit dir stundenlang weiter unterhalten. Ich mich mit dir auch. Und hast du vielleicht noch so einen abschließenden Satz, falls jetzt so eine Zuschauerin, die so da ist, die sagt, boah, ich hänge hier fest, ich bin hier in meinem Negativstrudel. Was kann ich jetzt machen, um irgendwie wieder so ein bisschen auch zu mir zu kommen, wenn ich mich so verloren habe, wenn ich das Gefühl habe, ich bin so total meilenweit von mir entfernt. Deinem Impuls folgen.
SPEAKER_02Also ich bin einfach der festen Überzeugung, es geht nicht, dass wir keine Impulse bekommen, dass unsere Intuition uns nicht was zeigt. Also es fängt wirklich im Kleinen an. Wenn du wirklich da sitzt und genau diesen Zustand auch hast, den du gerade beschrieben hast, dann schau mal, was kommt denn für ein erster Impuls. Und es muss nichts Großes sein, sondern am liebsten würde ich jetzt einen Kaffee auf der Terrasse trinken. Und diesem Impuls einfach mal zu folgen. Also wirklich so Schritt für Schritt für Schritt. Oder ich möchte mich in die Sonne setzen. Ich hatte den Impuls eben auch noch. Und es hat nicht lange geklappt, weil ich wollte so gern vor unserem Interview noch zwei, drei Minuten mich in die Sonne setzen. Und ich saß da nur 30 Sekunden, aber ich habe es gemacht. Ja, und das ist es. Und dann immer schauen, was kommt denn so als nächstes? Was kommt denn als nächstes? Und wie fühle ich mich denn dabei, ja? Diese 30 Sekunden. 30 Sekunden können lang sein. Das war schön, das tat gut. Aber was kommt jetzt für ein Impuls, ja? Und auf jeden Fall sich auch erlauben, in Räume zu gehen, wo man denkt, ach, ich hatte sowas doch alles schon, ja, ich habe das doch alles schon hundertmal gemacht. Das ist auch etwas, was viele Frauen wirklich so ausmacht, die zu mir kommen, die sagen, ich habe schon so viel gemacht, ja. Und dann sage ich immer, ja, das alles war wichtig und richtig und jetzt gehst du einfach weiter. Du hattest den Impuls, das heißt, hier warten Geschenke und jetzt gehst du einfach weiter und gehst aus dieser Blockade wieder raus, ja. Weil in meinen Augen sind wir einfach auch nie fertig. Ich lasse mich immer begleiten. Ich weiß nicht, wie ich das nicht mehr so gut habe. Ja, ja, ich auch.
SPEAKER_01Ist richtig, ist wichtig. Also ich sage immer, man wird ja immer wieder gefragt, wann hört das endlich auf? Da sage ich immer, es hört nie auf. Solange wir hier auf diesem Planeten sind, es ist eine Illusion, dass es aufhört. Und es wäre ja auch, es wäre ja auch blöd, wenn es aufhört, weil dann würde der Wachstum ja gar nicht mehr stattfinden. Es muss ja so sein.
SPEAKER_02Und dann müssen wir wieder still rausgehen und sagen, ja, ich gönne mir das nicht. Ich muss das jetzt noch machen, sondern ich gönne mir das. Ja, genau. Also das ist auch was ganz anderes schon aus der Fülle, dann so was wir dann reinzugehen. Ja, das ist noch ein ganz anderes, ja.
SPEAKER_01Ja, wunderschön. Ich glaube, wir haben ganz viele Impulse hier mitgegeben. Und ja, lasst uns ein bisschen Liebe da. Das wird auch bei YouTube sein, das Video mit Bild und ohne Bild natürlich bei den anderen Podcast-Diensten. Und wenn ihr Fragen habt an die liebe Steffi, dann schreibt es gerne in die Kommentare. Die wird dann auch reinschauen. Und wir verlinken das alles, auch wo ihr die Steffi findet natürlich. Und ja, stellt da gerne eure Fragen. Lasst uns ein bisschen Liebe da. Ja, und ich bedanke mich von herzlich. Ich habe mich mega gefreut, dass du da warst. Und ja, bis zum nächsten Mal.
SPEAKER_02Vielen, vielen Dank, liebe Liebe, dass ich da sein durfte.